Verspätungen der Bahn wieder minutengenau abrufbar

Am 22. Januar sperrte die Bahn ihre minutengenaue Fahrplanauskunft für Kundenzugriffe. Statt genauer Informationen über Verspätungen und Zugausfälle wurden die Reisenden auf die Standardversion der Auskunft verwiesen. Dort werden Verspätungen nur in fünf-Minutenschritten angezeigt, auch die Gründe für die Wartezeit werden den Kunden verschwiegen.

Seit dem dem 11.6.2007 ist die minutengenaue Auskunft wieder verfügbar. Am einfachsten lässt sie sich über die Webseite http://home.arcor.de/e.lauterbach/auskunft/an-ab_s.html bedienen.

Eine hervorragende Zusammenfassung aller Möglichkeiten der minutengenauen Fahrplanauskunft findet man den Seiten von ‘Bus & Bahn im Griff‘, dort wird auch genau erklärt, wie man sich Lesezeichen für einzelne Bahnhöfe anlegen kann.

Bahnhöfe aufrufen:

Vorgehen:

1. hier die IBNR-Nummer des gesuchten Bahnhofs abfragen
2. Die gefundene Nummer an die fett markierte Stelle eintragen

http://reiseauskunft.bahn.de/bin/ts/bhftafel.exe/

dn?L=vs_dbdialog&rt=1&evaId=123456&boardType=dep&
time=actual&productsDefault=1111101&start=yes
3. URL in einer Zeile in den Browser kopieren
4. Verspätungsseite abrufen

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Mit Billigtickets gegen die fliegende Konkurrenz

Die Deutsche Bahn startet ab Sonntag ein neues Sonderangebot. Zu Preisen von 29 – 69 Euro werden monatlich 790.000 Tickets als ‘Dauer-Spezial-Preis’ angeboten. Die Tickets müssen mindestens drei Tage vor Reiseantritt gekauft werden, erster Geltungstag soll der 13. Juni sein.

Die Ticketpreise variieren in zehn-Euro-Sprüngen je nach Auslastung der Züge. Nach Angaben von Bahnsprecher Dirk Pohlmann gegenüber der Mopo sollen die Billigfahrscheine auch an den Hauptreisetagen Freitag und Sonntag zur Verfügung stehen.

Fahrkarten mit Zugbindung

Die Preise gelten für den Internet- oder Automatenkauf, am Schalter oder per Telefonbestellung muss ein Zuschlag von fünf Euro entrichtet werden. Die Tickets sind an einen festen Zug gebunden und erhältlich, solange der Vorrat reicht. Sie sind auf die 2. Klasse beschränkt.
Surf & Rail wird abgeschafft

Die bisherigen Angebote, wie das ‘Frühjahrsspezial’ aber auch ‘Surf & Rail’ sollen durch das Angebot abgelöst werden. Mit dem neuen Angebot will die Bahn ihre Auslastung verbessern, sie liegt heute in etwa bei 44 Prozent.

Das Angebot richtet sich offensichtlich in erster Linie an Gelegenheitsfahrer ohne Bahncard. Vor allem Bahncard 50 Inhaber müssen mit spitzer Feder nachrechnen, ob sich der Kauf des Sonderangebots wirklich rechnent.

Einen kompakten Überblick über alle bestehenden Sonderangebote der Bahn findet man in der Müncher TZ.

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Bahn will Kunden bespitzeln

Zum G8-Gipfel zeigt sich die Deutsche Bahn als besonders flexibler Dienstleister. So wird nicht nur das Angebot an Zügen deutlich ausgebaut …

Nach Bestellung durch das Land Mecklenburg–Vorpommern hat DB Regio das Zugangebot anlässlich der Veranstaltungen rund um den G8-Gipfel erhöht. In der Zeit vom 1. bis 9. Juni wird ein größeres Aufkommen von Reisenden erwartet, so daß umfangreiche Verstärkungen der Züge und dichtere Fahrplantakte angeboten werden. (Quelle: db.de)

…, sondern auch gleich den Reisenden hinterher gespitzelt.

Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe unter der Überschrift ‘Stille Kontrollen im Zug’ berichtet, sind die Zugbegleiter in Fernzügen angewiesen worden, potentielle Demonstrantengruppen zu melden. Dabei zitiert sie aus der Anweisung:

“Da die globalisierungskritische Szene nicht unbedingt als solche zu identifizieren ist”, sei “anlassbezogen eine Vormeldung von größeren Reisegruppen (z.B. in Richtung Rostock) an interne Stellen vorzunehmen. […] Möglichem Gefahrenpotential” sei durch “polizeiliche bzw. betriebliche Maßnahmen frühzeitig und konsequent entgegenzuwirken.” (Quelle: Süddeutsche 31.05.2007, nicht online verfügbar)

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Indien – Passagiere schieben Zug an

Bahnfahren in Indien ist immer ein Abenteuer, aber was ich gestern von einem Freund aus Delhi erfahren habe ist auch für indische Verhältnisse ungewöhnlich.

Züge in Indien können mehr als einen Kilometer lang sein …

Durch eine Notbremsung ist ein Zug im Bundesstaat Bihar in einem stromlosen Abschnitt der Oberleitung zum Stehen gekommen. Statt den Ärger der Passagiere durch (vermutlich stundenlanges) Warten auf eine Diesellok zu provozieren, wurden die Reisenden gebeten den Zug ein Stück nach vorne zu schieben.

… hier ein Fernreisezug im Bahnhof von Ernakulam im Bundesstaat Kerala

In einer halben Stunde harter Arbeit ist es gelungen den Zug etwa vier Meter zu bewegen, so dass ein stromführender Abschnitt der Oberleitung erreicht wurde und der Stromabnehmer seinem Namen wieder alle Ehre machen konnte. Den indischen Zugreisenden gebührt unser aller Respekt, denn wer bei Reiszügen an europäische Zuglängen denkt liegt etwas daneben, indische Fernreise sind gerne etwas länger.

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Schranken im Handbetrieb

Am Donnerstag öffnete sich eine Schranke in Bonn Wasserland noch während der Durchfahrt eines Güterzugs. Schon am Freitag ordnete das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) (Sitz übrigens auch in Bonn), dass alle Bahnübergänge des gleichen Typs entweder durch zusätzliche Streckenposten gesichert oder dauerhaft geschlossen werden müssen. Bundesweit sind fast 200 Bahnübergänge betroffen.

Bahnübergang Weberstraße in Bonn

In Bonn entschied man sich ab Freitag für die erste Lösung. Die Bahnübergänge werden durch Streckenposten mit einer rot-weißen Plastikgirlande gesichert und die Schranken bis auf weiteres per Hand bedient.

Streckenposten sichern den Bahnübergang per Girlande

Bei der dichten Zugfolge auf der Strecke zwischen Bonn und Koblenz können Probleme da nicht ausbleiben. Für die Anwohner kommt es zu längeren Wartezeiten an geschlossenen Schranken. Für die Bahnfahrer ist es ein wenig schlimmer. Der Nahverkehr zwischen Bonn Hauptbahnhof und Bonn Mehlem ist stark ausgedünnt. Die Züge aus Ahrweiler enden bis auf weiteres in Bonn-Mehlem, die Regionalzüge aus Wuppertal enden in Bonn Hauptbahnhof. Auch in Fernverkehr kommt es aufgrund der Störung zu leichten Verspätungen.

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Bahncard kündigen leicht gemacht – Update

Seit einiger Zeit gibt es die BahnCard nur noch im Abo. Das ist praktisch für alle, die regelmäßig mit der Bahn fahren. Sie müssen sich um nichts mehr kümmern. Die neue BahnCard kommt direkt per Post in Haus und gilt nahtlos weiter.

Alle Kunden die nicht regelmäßig Bahn fahren können durch das Abo Geld verlieren. Eine Basis-BahnCard 50, 2.Klasse, verliert rechnerisch jeden Tag rund 55 Cent an Wert. Wer also einige Woche nach Ablauf der alten Karte nicht verreist, kann richtig Geld verlieren. In einem Monat summiert sich der Verlust schon auf fast 20 Euro.

Hier kann eine rechtzeitige Kündigung der alten Karte und eine Neubeantragung zur ersten Reise danach Geld sparen. Um aus dem Abo raus zu kommen, muss spätestens sechs Wochen vor Ablauf der alten Karte gekündigt werden.

Neue Adresse

Durch den Wechsel beim Dienstleister für die BahnCard-Betreuung hat sich auch die Adresse geändert, an die Kündigungen des BahnCard-Abos geschickt werden müssen. Die Kündigung muss die 16-stellige BahnCard-Nummer enthalten.

Entweder per Fax an:

Bahncard-Service
60643 Frankfurt am Main
Fax 01805/121998

oder per E-Mail an:

bahncard-service@bahn.de

Für weitere Fragen steht der BahnCard-Service unter 01805/340035 (14 ct./Min.) von Montag bis Freitag 7.00 bis 21.00 Uhr bereit.

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Probleme mit der BahnCard

Bei der Bahn hat der Dienstleister für die Betreuung der BahnCard gewechselt. Das BahnCard-Geschäft wurde bis zum 1.3.2007 zwölf Jahre lang durch das Bertelsmann Tochterunternehmen Arvato im niedersächsischen Schortens abgewickelt. Seit dem 1. März 2007 hat das bahneigene Serviceunternehmen DB Dialog dieses Geschäft übernommen. Damit ist erstmals eine Bahn-Tochter Bahn seit der Einführung der BahnCard im Jahr 1992 für das komplette BahnCard-Geschäft und die Betreuung der BahnCard-Kunden zuständig.

Lange Wartezeit

Bei der Übernahme der Dienstleistung scheint es meiner Meinung nach, zu einigen Problemen gekommen zu sein. Ich warte mittlerweile seit vier Wochen auf den Ersatz meiner gestohlenen Bahncard, außer einer vorläufigen BahnCard (interessanter Weise genau bis zum letzen Tag meiner normalen BahnCard gültig), die ich selbst am Fahrkartenautomat ausdrucken konnte, ist noch kein Ersatz eingetroffen. Von der Hotline wurde mir innerhalb einer Woche Ersatz versprochen.

Ärgerlich daran ist, dass mit der vorläufigen BahnCard keine Punkte für die Kundenbindungsprogramme der Bahn (bahn.comfort und bahn.bonus) gesammelt werden und dass für die Verifizierung der Online-Ticket die Kreditkarte benutzt werden muss.

Mit meinen Problem bin ich nicht allein. Zugbegleiter und Mitarbeiter am Fahrkartenschalter bestätigten unabhängig voneinander, dass es zur Zeit Probleme mit der Zustellung neuer BahnCards gebe. Auch einige Leser des Bahnblogs warten immer noch auf ihr Karten.

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Für Raucher ist der Zug abgefahren

Zippy muss nun gehen
Schluss mit Lustig: Ab dem 1.9. sind Raucher bei der Bahn unerwünscht

Ab 1. September können Raucher nur noch volle Züge genießen. Bahnchef Mehdorn verkündete ein komplettes Rauchverbot in allen Zügen. Die nach seinen Worten “einfache” Regel tritt im Nahverkehr am 1. Juli und im Fernverkehr ab 1. September in Kraft.

Unklar ist, was mit den Raucherecken in Bahnhöfen passiert, die Bahn verwies auf die allgemeinen gesetzlichen Regeln, die wahrscheinlich bis zum 1. September in Kraft treten. Je nach Gesetzeslage könnte dann auch das Aus für die letzten Raucherrefugien bei der Bahn drohen.

Bereits ab Oktober 2006 hatte die Bahn das Rauchen in allen Bordbistros verboten. Das Personal der Bistros berichtet von einem deutlichen Kundenrückgang als Folge des Verbots. Mal sehen ob die Raucher demnächst komplett von der Schiene auf die Straße umsteigen.

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Schon wieder ein Sonderangebot

Kurz nach der Erhöhung der Fahrpreise gibt es ein neues Angebot der Bahn. Mit dem ‘Winter-Spezial’ geht es für 29 Euro pro Strecke quer durch Deutschland. Anders als die Tchibo-Tickets sind die Fahrkarten an einen festen Zug gebunden und müssen bis spätestens drei Tage vor Antritt der Reise gebucht werden. Dabei dürfen auch ICEs genutzt werden. Insgesamt stehen diesmal 800.000 Karten bereit. Für 10 Euro mehr können Farten nach Österreich, Dänemark, Tschechien, in die Benelux-Länder und die Schweiz unternommen werden.

Preise ab 29 Euro

Das Angebot ist zwischen dem 13. Januarund dem 28. Februar gültig. Mit den entsprechenden Aufpreisen können auch die Züge von DB Nachtzug und CityNightLine genutzt werden. So kostet in Kombination mit dem Winter-Spezial der Ruhesessel bei CityNightLine nur 3,50 Euro anstatt zehn Euro. Am Schalter, in Bahn-Reisebüros oder per telefonischer Bestellung kommen weitere 5 Euro zum Reisepreis hinzu.

Sonderaktionen sollen sich für Bahn lohnen

Obwohl mancher Stammkunde angesichts der zahlreichen Sonderaktionen mit den Augen rollt, scheinen sich die Angebote für die Deutsche Bahn zu lohnen. Nach Angaben der Pressestelle wurden 2006 rund 1,7 Millionen Fahrten mit den Spezial-Angeboten der Bahn unternommen. Dabei habe die Bahn zahlreiche neue Kunden gewinnen können. Rund 40 Prozent sagten, dass sie ohne diese Angebot nicht mit der Bahn gefahren wären.

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Herzlichen Glückwunsch Hamburg

Blick in die Haupthalle des Hamburger Hauptbahnhofs (Bild: DB AG/Jazbec)

Am 6. Dezember ist der Hamburger Hauptbahnhof 100 Jahre alt geworden. Bis zu 450.000 Passagiere benutzen die Station im Zentrum der Hansstadt täglich. Damit ist er der am meisten frequentierte Bahnhof Deutschlands, auf den Plätzen zwei und drei folgen München und Frankfurt am Main.

Der Bau des Haupbahnhofs löste vier andere Bahnhöfe ab:

Der Berliner Bahnhof wurde 1846 am Oberhafen für die Berlin-Hamburger Bahn errichtet an der Stelle, an der sich heute die Deichtorhallen befinden.

Der Lübecker Bahnhof wurde 1865 von der Lübeck-Büchener Eisenbahn an der Stelle errichtet, an der aus der Strecke nach Lübeck heute der S-Bahn-Viadukt in Richtung Hammerbrook und Harburg herausgeführt wird.

Der Bahnhof Klosterthor wurde 1866 als Endpunkt der Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn gebaut und befand sich unmittelbar südlich der heutigen Altmannbrücke, seine Gleisanlagen wurden später zum Bahnpostamt des unmittelbar daran angebauten Hauptpostamtes Hühnerposten ausgebaut.

Der Hannöversche Bahnhof wurde 1872 erbaut; er bediente die Strecke in Richtung Hannover. Zunächst war geplant, die Strecke von diesem Bahnhof nach Venlo, später auch nach Paris zu führen. Daher wurde der Bahnhof zunächst Venloer Bahnhof bzw. Pariser Bahnhof genannt. Nach dem Bau des zentralen Hauptbahnhofs wurde das Gelände des Hannoverschen Bahnhofs als Hamburgs erster Hauptgüterbahnhof benutzt.
Die Deutsche Bahn feiert den Geburtstag mit einem dreitägigen Fest:

Für das historische Ambiente im Bahnhof sorgen verschiedene nostalgische Themen. Zeitungsverkäufer in altertümlichem Kostüm, Schuhputzer, Komparsen in herrschaftlichen Kostümen aus vergangenen Zeiten und Schaffner in historischen Uniformen versetzen die Besucher in das vergangene Jahrhundert. Für die weihnachtliche Stimmung sorgt ein Weihnachtsmann, der für Fotos zur Verfügung steht und kleine Geschenke verteilt. (Quelle: db.de)

Mehr Informationen zum Hamburger Hauptbahnhof auf wikipedia.de.

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