Archive for the 'verspätung' Category

Streiks werden am Dienstag massiv ausgeweitet

Monday, July 2nd, 2007

Alle Signale auf halt
Alle Signale auf Halt - am Dienstag soll nach dem Willen der GDL der Zugverkehr zum Stillstand kommen

Nachdem es am heutigen Montag nur zu geringen Behinderungen durch die Warnstreiks der Gewerkschaften Transnet und GDBA gekommen ist, drohen am Dienstag Morgen massive Behinderungen.

Die Gewerkschaft der Lokomotivführer/GDL hat für morgen Behinderungen im gesamten Bundesgebiet angekündigt. Zwischen 5:00 und 9:00 Uhr wollen die dort organisierten Lokomotivführer und Zugbegleiter streiken.

Da die Bahn Verhandlungen mit der GDL über einen eigenen Tarifvertrag für deren 30.000 Mitglieder ablehnt, bliebe der Gewerkschaft nach Ansicht des Bundesvorsitzenden Manfred Schell keine andere Wahl: "Wir werden deshalb morgen von 5 bis 9 Uhr im gesamten Bundesgebiet sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr streiken." Aufgrund der zu erwartenden massiven Behinderungen rät die GDL "den Reisenden, in dieser Zeit auf Zugfahrten zu verzichten."

Die GDL fordert einen eigenen Tarifvertrag für ihre Beschäftigten:

In diesem Fahrpersonaltarifvertrag fordert die GDL für Lokführer ein Anfangsentgelt von 2 500 Euro, für Zugbegleiter 2 180 Euro und für Gastromitarbeiter 1 820 Euro. Außerdem will sie eine stufenweise Erhöhung des Entgelts je nach Konzernzugehörigkeit und Berufserfahrung durchsetzen. "Es kann nicht sein, dass ein Lokführer mit 27 Jahren mit 2 142 Euro das Ende der Entgelt-Fahnenstange erreicht hat", sagte Schell.

Bisher bekommt ein Lokführer rund 1 500 Euro netto im Monat: "Das ist völlig unangemessen. Das Fahrpersonal trägt schließlich eine große Verantwortung für Mensch und Material, so der GDL-Bundesvorsitzende." Außerdem haben Lokführer und Zugbegleiter im ständigen Schicht- und Wechseldienst ihren Beitrag zur Sanierung der Bahn schon mehr als erfüllt: Seit der Privatisierung 1994 haben sie einen Reallohnverlust von 9,5 Prozent in Kauf nehmen müssen. "Die Lohnkurve muss endlich wieder nach oben gehen", forderte Schell.

Bahn bezeichnet GDL-Forderung als 'Wahnwitz'

Im Gegensatz zur GDL nehmen sich die Lohnforderungen von Transnet und GDBA mit sieben Prozent recht bescheiden aus. Dabei lehnt DB-Personalvorstand Margret Suckale nicht nur die Forderungen der GDL als "Wahnwitz" ab, auch die sieben Prozent der anderen Gewerkschaften hält sie für überzogen. Schließlich hätte die Bahn nicht nur sichere Arbeitsplätze bis 2010, sondern auch eine zweiprozentige Lohnerhöhung in diesem und nächsten Jahr angeboten.

Vorstandsgehälter überdurchschnittlich gestiegen?

Das mit den Gewerkschaften vereinbarte Beschäftigungsbündnis, das betriebsbedingte Kündigungen bis 2010 ausschließt, wurde im vergangenen Jahr allerdings erst nach Warnstreiks der Gewerkschaften abgeschlossen. Zudem sind nach Angaben der GDL "die Bezüge des Bahnvorstands allein in 2006 um 62 Prozent gestiegen" während "das Fahrpersonal seit der Privatisierung 1994 einen Reallohnverlust von 9,5 Prozent in Kauf nehmen müssen." Das unter diesen Umständen die Streiklust bei den Besachäftigten der Bahn groß ist, ist nicht verwunderlich.

Info-Hotline der Bahn geschaltet

Die Deutsche Bahn hat eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633. Allerdings ist diese Nummer momentan schwer erreichbar, bei fünf Versuchen am Vormittag war jeweils nur eine Bandansage zu erreichen.

Kostenloser Tickettausch

Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.

Weitere Informationen rund um den Streik:

Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.

Hier eine Auswahl für einige Bahnhöfe:

Ab Montag wird gestreikt

Sunday, July 1st, 2007

IC im Bahnhof von Bad Kleinen
Freie Fahrt - ab Montag ein seltenes Bild in Mecklenburg, dort liegt einer der Schwerpunkte des ersten Streiktages

Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen wird bei der Bahn ab Montag gestreikt. Nach Angaben der Gewerkschaften Transnet und GDBA werden am ersten Streiktag folgende Streikschwerpunkte gesetzt:

Schwerpunkte dieser Aktionen werden im Südwesten Deutschlands sowie in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern liegen. Im Südwesten wird es in Frankfurt, in Freiburg und Karlsruhe Arbeitsniederlegungen geben. In Mecklenburg-Vorpommern werden Beschäftigte unter anderem in Rostock und Wismar die Arbeit vorübergehend niederlegen. In Thüringen wird vor allem Erfurt betroffen sein; dort gibt es auch Streikaktionen auf dem Bahnhof. Bereits in der Nacht wird es einen ersten Warnstreik in Dortmund geben; am Morgen werden Beschäftigte im Hamburger Hauptbahnhof in den befristeten Ausstand treten. Ebenfalls werden sich Mitarbeiter im bayerischen Kempten an den Aktionen beteiligen. (Quelle gdba.de)

Welche Behinderungen die Reisenden im einzelnen erwarten ist unklar. Die Deutsche Bahn hat eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633

Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.

Die Warnstreiks sollen in der gesamten nächsten Woche fortgesetzt werden. Neben den Gewerkschaften Transnet und GDBA die ab morgen streiken, will auch die Gewerkschaft der Lokomotivführer, die für ihre 30.000 organisierten Lokführer und Zugbegleiter Einkommensverbesserungen von mehr als 30 Prozent durchsetzen will, in der kommenden Woche streiken.

Weitere Informationen rund um den Streik:

Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.

Hier eine Auswahl für einige Bahnhöfe:

Ab nächster Woche drohen Streiks

Tuesday, June 26th, 2007

Bahnfahrer aufgepasst, zu den üblichen Problemen und Verspätungen kommen ab der nächsten Woche massive Behinderungen durch Warnstreiks. Denn ab heute wird wieder über die Gehälter bei der Bahn verhandelt. Während die Gewerkschaften Transnet und GDBA für die 134.000 Beschäftigten sieben Prozent mehr Lohn fordern, hat die Bahn noch kein Angebot vorgelegt.

Hinzu kommt, dass die Lokomotivführer Gewerkschaft GDL aus der Tariffront ausscheren will. Sie fordert für ihre 30.000 Mitglieder, die Zugbegleiter und Lokomotivführer, einen eigenen Abschluss, mit Lohnerhöhungen von bis zu 30 Prozent. Da die Deutsche Bahn diese Position ablehnt, drohte die GDL für Anfang des Monats mit Warnstreiks.

Im ARD-Morgenmagazin sagte der GDL-Vorsitzende Manfred Schell heute Morgen, dass Streiks ab Anfang Juli praktisch unabwendbar seien: "Wir werden sagen, wann wir was zu welcher Stunde tun, damit die Bahnkunden sich darauf einstellen können. […] Wir bestreiken die Kundschaft, aber es geht nicht anders. Leider Gottes haben wir kein anderes Mittel."

Verspätungen der Bahn wieder minutengenau abrufbar

Wednesday, June 20th, 2007

Am 22. Januar sperrte die Bahn ihre minutengenaue Fahrplanauskunft für Kundenzugriffe. Statt genauer Informationen über Verspätungen und Zugausfälle wurden die Reisenden auf die Standardversion der Auskunft verwiesen. Dort werden Verspätungen nur in fünf-Minutenschritten angezeigt, auch die Gründe für die Wartezeit werden den Kunden verschwiegen.

minutengenaue Auskunft für Kunden gesperrt
Die minutengenaue Auskunft ist wieder online

Seit dem dem 11.6.2007 ist die minutengenaue Auskunft wieder verfügbar. Am einfachsten lässt sie sich über die Webseite http://home.arcor.de/e.lauterbach/auskunft/an-ab_s.html bedienen.

Eine hervorragende Zusammenfassung aller Möglichkeiten der minutengenauen Fahrplanauskunft findet man den Seiten von 'Bus & Bahn im Griff', dort wird auch genau erklärt, wie man sich Lesezeichen für einzelne Bahnhöfe anlegen kann.

Minutengenaue Verspätungstafeln für einige Bahnhöfe:

Weitere Bahnhöfe aufrufen:

Vorgehen:

1. hier die IBNR-Nummer des gesuchten Bahnhofs abfragen
2. Die gefundene Nummer an die fett markierte Stelle eintragen
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/ts/bhftafel.exe/
dn?L=vs_dbdialog&rt=1&evaId=123456&boardType=dep&
time=actual&productsDefault=1111101&start=yes
3. URL in einer Zeile in den Browser kopieren
4. Verspätungsseite abrufen

Indien - Passagiere schieben Zug an

Thursday, May 24th, 2007

Bahnfahren in Indien ist immer ein Abenteuer, aber was ich gestern von einem Freund aus Delhi erfahren habe ist auch für indische Verhältnisse ungewöhnlich.

Züge in Indien sind 'etwas' länger
Züge in Indien können mehr als einen Kilometer lang sein …

Durch eine Notbremsung ist ein Zug im Bundesstaat Bihar in einem stromlosen Abschnitt der Oberleitung zum Stehen gekommen. Statt den Ärger der Passagiere durch (vermutlich stundenlanges) Warten auf eine Diesellok zu provozieren, wurden die Reisenden gebeten den Zug ein Stück nach vorne zu schieben.

Züge in Indien sind 'etwas' länger
… hier ein Fernreisezug im Bahnhof von Ernakulam im Bundesstaat Kerala

In einer halben Stunde harter Arbeit ist es gelungen den Zug etwa vier Meter zu bewegen, so dass ein stromführender Abschnitt der Oberleitung erreicht wurde und der Stromabnehmer seinem Namen wieder alle Ehre machen konnte. Den indischen Zugreisenden gebührt unser aller Respekt, denn wer bei Reiszügen an europäische Zuglängen denkt liegt etwas daneben, indische Fernreise sind gerne etwas länger.

Schranken im Handbetrieb

Monday, May 14th, 2007

Am Donnerstag öffnete sich eine Schranke in Bonn Wasserland noch während der Durchfahrt eines Güterzugs. Schon am Freitag ordnete das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) (Sitz übrigens auch in Bonn), dass alle Bahnübergänge des gleichen Typs entweder durch zusätzliche Streckenposten gesichert oder dauerhaft geschlossen werden müssen. Bundesweit sind fast 200 Bahnübergänge betroffen.

Bahnübergang in Bonn
Bahnübergang Weberstraße in Bonn

In Bonn entschied man sich ab Freitag für die erste Lösung. Die Bahnübergänge werden durch Streckenposten mit einer rot-weißen Plastikgirlande gesichert und die Schranken bis auf weiteres per Hand bedient.

Bahnübergang in Bonn
Streckenposten sichern den Bahnübergang per Girlande

Bei der dichten Zugfolge auf der Strecke zwischen Bonn und Koblenz können Probleme da nicht ausbleiben. Für die Anwohner kommt es zu längeren Wartezeiten an geschlossenen Schranken. Für die Bahnfahrer ist es ein wenig schlimmer. Der Nahverkehr zwischen Bonn Hauptbahnhof und Bonn Mehlem ist stark ausgedünnt. Die Züge aus Ahrweiler enden bis auf weiteres in Bonn-Mehlem, die Regionalzüge aus Wuppertal enden in Bonn Hauptbahnhof. Auch in Fernverkehr kommt es aufgrund der Störung zu leichten Verspätungen.

Bahn entmündigt Kunden - minutengenaue Fahrplanauskunft gesperrt

Friday, January 26th, 2007

minutengenaue Auskunft für Kunden gesperrt
Bahn sperrt minutengenaue Auskunft für Kunden

Die Deutsche Bahn AG zieht Konsequenzen aus dem Informationsdisaster der vergangenen Woche. Während der Verspätungen rund um den Orkan Kyrill hatte es von vielen Seiten scharfe Kritik an der Informationspolitik der Bahn gegeben. Allerdings fallen die Konsequenzen anders aus, als es der aufgeklärte Fahrgast erwartet hätte. Statt die Informationen für die Reisenden zu verbessern, kommt es zu einer deutlichen Verschlechterung.

Reisenden Informations System

2003 stellte die Bahn ihr Reisenden Informations System (RIS) vor. Fahrgäste und Mitarbeiter der DB AG konnten zunächst an großen Bahnhöfen, später auch im Internet sich online über die Verkehrslage informieren. Für Fahrgäste der Bahn wurden die Verspätungen allerdings auf 5 Minuten abgerundet. Züge mit ein bis vier Minuten Verspätung wurden als "pünktlich" angezeigt, fünf bis neun Minuten als "5 Minuten" Verspätung. Nur bei großen Störungen, wie Streckensperrungen oder Unwettern wurden auch die Verspätungsgründe genannt.

Minutengenauer Service

Seit April 2006 konnten Fahrgäste auch auf die Profivariante des RIS zugreifen. Darin wurden Verspätungen minutengenau aufgeführt, zudem wurden die jeweiligen Gründe genannt, z.B. Störung am Triebfahrzeug, Oberleitungsschaden, Verzögerungen im Betriebsablauf, verspätete Übergabe aus dem Ausland, Personen im Gleis, polizeiliche Ermittlungen und anderes. Aber auch andere interessante Informationen, wie die abweichende Wagenreihung, ausgefallene Platzreservierungen oder fehlende Waggons wurden angezeigt. Daneben konnte man sich auch Verspätungen einzelner Züge anzeigen lassen und so feststellen wie es zu bestimmten Verspätungen gekommen ist und wo ein bestimmter Zug aktuell unterwegs war.

Bahn hält Kunden dumm

Alles Informationen, die das Reisen mit der Bahn leichter gemacht haben. Diese Form der Auskunft wurde von der Bahn offiziell nicht beworben, war aber im Internet bekannt und wurde auch auf vielen Webseiten beschrieben, so auch hier im Blog. Seit dem Fahrplanwechsel, am 10.12. 2006 war die Startseite des System mit einem Passwort geschützt, allerdings konnten über Lesezeichen noch alle darunter liegenden Seiten angesteuert werden, das System war also prinzipiell noch benutzbar. Seit Montag besteht auch diese Möglichkeit nicht mehr, das RIS ist nur noch mit Login und Passwort zu nutzen.

Hat die Bahn Angst vor informierten Kunden?

Warum die Bahn die genaue Auskunft sperrt bleibt unklar. Technische Gründe können es eigentlich nicht sein, offensichtlich greifen beide Systeme auf die gleiche Datenbank zu. Zu vermuten ist eher, dass die Bahn an mündigen Reisenden nicht interessiert ist und gegenüber den Kunden einen Informationsvorsprung halten möchte. Oder hat die Bahn Angst, dass die Kunden mit der genauen Auskunft nicht umgehen können?

Für die Kunden stellt sich die Verschlechterung der Auskunft als reine Desinformationskampagne dar, die einem Unternehmen, dass sich noch in staatlichen Besitz befindet und damit auch allen seinen Kunden gehört, nicht zusteht. Dabei hatte die Bahn doch nach den Verspätungen der vergangenen Woche noch versprochen, ihre Kunden besser zu informieren.

Eine Anfrage an die Pressestelle der Bahn zur Sperrung der minutengenauen Auskunft läuft, mal sehen was der Konzern dazu sagt.

Links:

Bahn will Betrieb am Freitag wieder aufnehmen

Friday, January 19th, 2007

Die Deutsche Bahn will den Betrieb im Fernverkehr am Freitag gegen 04:00 Uhr wieder aufnehmen. Allerdings kann es auch am Freitagnoch zu Verspätungen und Ausfällen einzelner Verbindungen kommen. Nach Angaben der Bahn dauern die Aufräum- und Reparaturarbeiten noch länger.

Weitere Informationen zur aktuellen Verkehrslage finden Sie auf den Seiten der Bahn: http://www.bahn.de/blitz/view/index.shtml.

Bahn stellt gesamten Fernverkehr ein - tausende Reisende stecken auf Bahnhöfen fest

Thursday, January 18th, 2007

Alle Räder stehen still: die Deutsche Bahn hat aus Sicherheitsgründen den gesamten Fernverkehr in Deutschland eingestellt. In Nordrhein-Westfalen ist außerdem der Regionalverkehr eingestellt. Grund dafür ist das Sturmtief Kyrill das zur Zeit quer über Deutschland zieht.

Wegen zahlreicher unbefahrbarer Strecken im Norden und Westen Deutschlands in Folge Sturmschäden wird der Personenfernverkehr ab sofort eingestellt.
Die Maßnahme dient der Sicherheit von Fahrgästen und Personal. Züge werden an den nächsten geeigneten Orten zum Halten gebracht. Die Wiederaufnahme des Betriebes am heutigen Tag ist sehr unwahrscheinlich.
Reisenden in den übrigen Teilen Deutschlands wird dringend empfohlen, heute keine Fahrten mehr anzutreten, da eine Beförderung bis an das jeweilige Reiseziel äußerst fraglich erscheint.
Für entstehende Unannehmlichkeiten bittet die Bahn ihre Kunden um Verständnis.
Reisende erhalten Informationen über aktuelle Zugläufe auch beim telefonischen Reiseservice unter der bundesweit einheitlichen Nummer 11861 *)*) 3ct/Sek., ab Weiterleitung zum DB Reise Service 39 ct/angef.Min.(inkl. USt., aus Festnetz DT AG). (Quelle: db.de)

Die Deutsche Bahn rechnet noch in der gesamten Nacht auf Freitag mit Zugausfällen. Der Fernverkehr bleibt bis auf weiteres eingestellt, alle Züge sind nur noch bis zum nächsten Bahnhof unterwegs. In NRW sind zur Zeit nur einige S-Bahnen unterwegs.

Die Bahnhöfe füllen sich mit gestrandeten Reisenden. Besonders Pech für alle die in Köln liegengeblieben sind. Dank der zur Zeit stattfindenden Möbelmesse gibt es in der Dom-Stadt kein freies Hotelbett.

Einzelne Fernreisezüge, wie der IC 430, sind allerdings noch unterwegs. Der Fernreisezug aus Norddeich Mole hat gerade mit nur 14 Minuten Verspätung den Bahnhof von Andernach erreicht.

Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen eingestellt

Thursday, January 18th, 2007

Der Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen ist zur Zeit komplett eingestellt. Seit 17:15 Uhr geht gar nichts mehr. Die Reisenden wurden aufgefordert, die Züge zu verlassen.


Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.0 Germany
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