Archive for the 'verspätung' Category

Unbestimmt verspätet - bahn.de nicht erreichbar

Wednesday, October 24th, 2007

Seit dem frühen Abend ist die Website bahn.de nicht mehr erreichbar. Die Server der Bahn halten offenbar dem Ansturm der Pendler nicht mehr stand, die sich noch schnell vor dem morgigen Streiktag über ihre Verbindungen informieren wollten.

So sind auch die Ersatzfahrpläne für Donnerstag nicht mehr abrufbar. Pendler sollten sich jetzt am besten mit der minutengenauen Fahrplanauskunft oder dem Reisenden Informationssystem der Bahn informieren. Dort kann man die genauen Fahrpläne für die einzelnen Bahnhöfe und Haltepunkte abrufen. Das Bahnblog erklärt außerdem weitere Möglichkeiten.

GDL legt Nahverkehr lahm

Friday, October 12th, 2007

Seit 2 Uhr bestreikt die Lokführergewerkschaft den Nah- und Regionalverkehr. Aus vielen Städten und Regionen werden heftige Behinderungen des Bahnverkehrs gemeldet. Im Schnitt fährt nur noch jeder zweite Nahverkehrszug.Nach Angaben der Bahn sind vor allem die S-Bahnen in München, Stuttgart und im Großraum Halle-Leipzig sowie Rostock betroffen. Zu erheblichen Behinderungen kommt es im Regionalverkehr in Baden-Württemberg und im Großraum Braunschweig. Auch in ganz Nordrhein-Westfalen ist der Regionalverkehr erheblich beeinträchtigt. Bei der Hamburger S-Bahn soll auf den wichtigsten Strecken ein 20 Minuten-Takt aufrechterhalten werden, in Berlin fährt nur jeder zweite S-Bahn-Zug.

Fernverkehr rollt

Im Fernverkehr kommt es bislang nur geringen Verspätungen. Die Bahn geht davon aus, dass sich die Lage auch hier im Laufe des Streiks verschlechtern kann. In Knotenpunkten und Bahnhöfen abgestellte Regionalzüge könnten hier aber noch zu heftigen Behinderunegn führen. Zumal die GDL eine Einstweilige Verfügung gegen den so genannten Notdienst der Bahn eingereicht hat. Der Notdienst soll heute mit 250 Lokführern dafür sorgen, dass abgestellte Züge rechtzeitig aus den Bahnhöfen gefahren werden können und so die Auswirkungen auf den Fernverkehr so gering wie möglich gehalten werden können.

Wie kann man sich über den Streik informieren?

Die Deutsche Bahn hat weiterhin eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633. Trotz der zugesagten Verstärkung des Personals ist die Hotline zur Zeit kaum erreichbar.

Kostenloser Tickettausch

Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.

Weitere Informationen rund um den Streik:

Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnhofstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.

Hier eine Auswahl für einige Bahnhöfe:

Strategiewechsel bei GDL - Gewerkschaft will Streiks nicht mehr vorher ankündigen

Monday, October 8th, 2007

Nach dem mäßigen Erfolg des Streiks vom Freitag, wo Zugausfälle und Verspätungen fast ausschließlich durch den Ersatzfahrplan der Bahn verursacht wurden, ändert die Lokführergewerkschaft GDL ihre Strategie. Künftig soll ohne Vorankündigung gestreikt werden.

GDL fordert Bahn zu neuen Verhandlungen auf

Die GDL hat die Bahn erneut aufgefordert bis spätestens Dienstag, den 9. Oktober 13 Uhr ein erneutes Angebot abzugeben. Dabei soll über einen eigenständigen Tarifvertrag und über die geforderte Lohnerhöhung von 31 Prozent verhandelt werden. Die GDL machte am Montag nochmals deutlich, dass ihr der eigenständige Tarifvertrag wichtiger sei, als die Einkommensverbesserungen. Die Gewerkschaft sei prinzipiell bereit über die Höhe des Lohnzuwachses zu verhandeln, die 31 Prozent lediglich eine Einstiegsforderung.

Keine Streiks vor Mittwoch

Trotz des Ultimatums wollen die Lokführer nicht vor Mittwoch streiken. Ankündigungen im Voraus, wann und wo gestreikt werden wird, soll es zukünftig nicht mehr geben. Da es Bahn offensichtlich egal sei, ob gestreikt würde, müssten die "Daumenschrauben angezogen werden", so GDL-Sprecherin Gerda Seibert.

75 Prozent der Züge sollen fahren

Personalvorstand Suckale verwies im ZDF auf den "erfolgreichen" Notfallfahrplan von Freitag, die Bahn habe Ersatzfahrpläne, notfalls auch für jeden Tag. Man werde es schaffen, "dass 75 Prozent der Verkehre durchlaufen können", sagte sie im ZDF. Damit will die Bahn ihre Strategie sich im Falle eines GDL-Ausstands, sich selbst zu bestreiken offensichtlich weiter fortführen. Leiden dürften darunter vor allem die Kunden, denen es egal sein kann, ob die Gewerkschaft für einen Zugausfall verantwortlich ist, oder ob die Verspätung den Zugstreichungen der Bahn zu verdanken ist. Die Bahn versucht so aber offensichtlich die Öffentlichkeit gegen die streikenden Lokführer aufzubringen.

Ein weiteres Angebot an die GDL soll es nach Aussagen der Bahn nicht geben. Weitere Lohnerhöhungen seien nicht drin: "Wir können uns das schlicht nicht leisten", so Bahnchef Mehdorn in der ARD zu den Forderungen der GDL.

Streiks nur im Regionalverkehr

Nach den Einstweiligen Verfügungen der Bahn gegen die GDL darf auch weiterhin nur im Regionalverkehr gestreikt werden. Der Fern- und Güterverkehr ist für die Lokführer weiterhin Tabu.

Bahn bestreikt sich selbst

Friday, October 5th, 2007

Der offizielle Streik der Lokführergewerkschaft GDL ist seit 11 Uhr beendet. Die Auswirkungen auf den Bahnverkehr sind eher klein gewesen. Vor allem Pendler hatten in den Morgenstunden mit Zugausfällen und Verspätungen zu kämpfen. Der Fernverkehr läuft meist pünktlich, so er denn überhaupt fährt.

Bahn bietet am gesamten Freitag nur einen eingeschränkten Service

In der Nacht zu Freitag hatte das Chemnitzer Arbeitsgericht Einstweilige Verfügungen gegen die Streiks im Fern- und Güterverkehr erlassen. Der GDL wurden nur Arbeitskampfmaßnahmen im Regionalverkehr zugestanden. Die Bahn hatte trotzdem gestern schon angekündigt, dass sie unabhängig vom Richterspruch für den heutigen Freitag einen Notfallfahrplan aufstellt. So fährt nur jeder zweiter Regionalzug, im Fernverkehr wurden ein Drittel der ICEs, sowie die meisten IC-Verbindungen gestrichen. Fast alle Zugausfälle gehen auf den Ersatzfahrplan der Bahn zurück, so gesehen bestreikt sie sich heute selbst.

Am Freitag fährt nur jeder zweiter Zug

Thursday, October 4th, 2007

Noch hat das Chemnitzer Arbeitsgericht keine Entscheidung getroffen, aber die Bahn hat schon angekündigt, dass unabhängig vom Richterspruch am Freitag im Fernverkehr nur nach einem Notfallfahrplan gefahren wird.

Ersatzfahrplan im Internet

Der Ersatzfahrplan für den morgigen Freitag kann auf den Seiten der Bahn heruntergeladen werden. Die Bahn verspricht mindestens zwei Drittel der ICEs fahren zu lassen, bei den ICs sieht die Lage hingegen ganz anders aus, hier fallen fast alle Verbindungen aus.

Allerdings ist der Ersatzfahrplan wenig übersichtlich. Zunächst muss man im normalen Fahrplan, oder in der Online-Auskunft nach seiner gewünschten Verbindung suchen, sich dann die Zugnummer merken und diese im Ersatzfahrplan nachschauen.

Wie kann man sich über den Streik informieren?

Wenn der Streik am Freitag startet, lohnt es sich gut informiert zu sein. Die Deutsche Bahn hat weiterhin eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633.

Kostenloser Tickettausch

Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.

Weitere Informationen rund um den Streik:

Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnhofstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.

Hier eine Auswahl für einige Bahnhöfe:

Service bei der Bahn: gut

Thursday, October 4th, 2007

Ich bin gerade von Hamburg nach Köln unterwegs, der Zug hat Hamburg mit 85 Minuten Verspätung erst kurz nach 21 Uhr verlassen. Der freundliche Bahn-Mitarbeiter am Bahnsteig 13 in Hamburg hat beim Service-Point angerufen und dafür gesorgt, dass ich einen Taxi-Gutschein für meine Anschlussverbindung nach Köln-Ehrenfeld bekomme. Im Zug gab es eine Gutscheinkarte, allerdings konnte sich die Schaffnerin Zugbegleiterin die Bemerkung nicht verkneifen, dass es ja eigentlich gar nichts geben dürfe, da die Bahn nicht Schuld sei.

Grund der Verspätung war ein Personenunfall bei Neumünster, da die Verbindung zwischen Hamburg und Kiel wegen einer Baustelle nur eingleisig ist kam es bei einigen Zügen zu Verspätungen von bis zu 120 Minuten.

Fazit: So sollte der Service der Bahn immer sein.

Bahn trickst Verkehrsverbünde aus

Friday, September 21st, 2007

Das Fernsehmagazin Kontraste berichtete gestern Abend über die Deutsche Bahn. In dem Beitrag ging es um einen Bericht der Bahn, in dem sie den Zustand ihres Schienennetzes dokumentiert. Alles prima – so die Zusammenfassung des letzten Berichts. Nur 35 "Langsamfahrstellen" gebe es beispielsweise in Berlin-Brandenburg. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg gab jedoch selbst ein Gutachten in Auftrag – und fand heraus: An weit über 600 Stellen mussten die Loks ihre Geschwindigkeit drosseln.

Das meinen wir ist Trickserei. DB Netz sagt, alles, was länger eine Langsamfahrstelle ist als nach dem letzten Fahrplanwechsel ist für DB Netz keine Langsamfahrstelle. Das heißt, wenn der Schaden nicht beseitigt ist, und es kommt der nächste Fahrplan, denn jedes Jahr haben wir ja Fahrplanwechsel, dann sagt Netz: Jetzt ist das eine reguläre Fahrstelle und keine Langsamfahrstelle mehr. Das kann einfach nicht sein.
Hans-Werner Franz, Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

Der Bericht schließt mit der treffenden Bemerkung: "Wenn Bahnchef Mehdorn sich mit seinen Plänen durchsetzt und die Abgeordneten grünes Licht für die Privatisierung auch des Netzes geben – dann sieht die Zukunft des Regionalverkehrs so aus: Vergammelt, vergessen und verkauft. "

Der Beitrag kann auf den Webseiten von Kontraste angeschaut werden (leider nur im Windows Media Format).

Kabeldiebstahl behindert Bahnverkehr zwischen Hamburg und Berlin

Tuesday, August 21st, 2007

In der minutengenauen Auskunft heisst es lapidar 'Stellwerksstörung/-ausfall' - was sich dahinter verbirgt ist ein Kabeldiebstahl bei Nauen. Unbekannte hatten am Nachmittag Kabel im Bereich des Stellwerks Nauen in Brandenburg durchgeschnitten, um an das Metall heranzukommen. Dadurch kam es zu erheblichen Beinträchtigungen im Regional- und Fernverkehr.

Zur Zeit werden die ICEs zwischen Hamburg und Berlin über über Stendal und Salzwedel beziehungsweise Wittenberge umgeleitet. Es kommt zu Verspätung von ca. 30 Minuten. Die Behinderungen sollen noch bis in den späten Abend anhalten.

Die Zeit berichtet über mögliche Gegenmaßnahmen der Bahn:

Die Bahn prüft nun, ob sie den Tätern künftig mit ultraviolettem Pulver an den Gleisanlagen oder einem neuen Alarmsignal bei plötzlichem Spannungsabfall schneller auf die Schliche kommen kann. Beide Methoden seien in der Entwicklung, hieß es. Die Diebstähle sind für die Bahn ein neues Phänomen, seit die Preise für Buntmetall auf dem Weltmarkt rasant gestiegen sind. Ein kurzes Kabel reicht aber nicht, um reich zu werden. Deshalb stehlen die Diebe in großem Stil.

Streik im Personenverkehr erst ab nächster Woche

Wednesday, August 8th, 2007

Nach Auskunft der Süddeutschen Zeitung sollen die Streiks im Personenverkehr erst in kommenden Woche beginnen. Wie GDL-Sprecher Maik Brandenburger am Dienstag der SZ mitteilte, sollen Beginn und Art der Streiks erst kurz vorher mitgeteilt werden. So kann sich die Deutsche Bahn nicht so gut auf die drohenden Zugausfälle vorbereiten. Schon morgen drohen Streiks im Güterverkehr. Dabei soll der Verkehr bis zu vier Stunden. Auswirkungen auf den Personen-Verkehr sind nicht ausgeschlossen.

Gut informiert durch den Streik kommen

Über aktuelle Behinderungen im Bahnverkehr klärt die Bahn auf ihren Webseiten auf, dabei bietet vor allem die minutengenaue Verspätungsauskunft einen guten Überblick. Hier werden neben der Verspätung auch die aktuellen Gründe für die Behinderungen angezeigt. Durch den Klick auf einzelne Verbindungen lässt sich auch verfolgen, wo die Züge gerade unterwegs sind und mit welcher Verspätung sie verkehren.

Info-Hotline der Bahn geschaltet

Die Deutsche Bahn hat weiterhin eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633.

Kostenloser Tickettausch

Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.

Weitere Informationen rund um den Streik:

Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.

Hier eine Auswahl für einige Bahnhöfe:

Bahnstreiks ab Mittwoch - wo wird gestreikt?

Monday, August 6th, 2007

Nachdem die GDL-Mitglieder mit großer Mehrheit für den Streik gestimmt haben, kann es ab Mittwoch bundesweit zu Streiks und massiven Behinderungen im Bahnverkehr kommen.

Da bislang noch nicht klar, wo gestreikt wird, informiert man sich am besten auf den Seiten der Bahn über aktuelle Behinderungen. Vor allem die minutengenaue Fahrplanauskunft kann dabei hilfreich sein. Aber auch ein Blick in die aktu

Info-Hotline der Bahn geschaltet

Die Deutsche Bahn hat weiterhin eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633.

Kostenloser Tickettausch

Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.

Weitere Informationen rund um den Streik:

Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.

Hier eine Auswahl für einige Bahnhöfe:


Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.0 Germany
Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.0 Germany