Archive for the 'indien' Category

Nilgiri Mountain Railway

Friday, June 22nd, 2007

Etliche Liter Schmieröl werden beim Aufstieg verbraucht.

Nilgiri Mountain Railway

Wednesday, June 20th, 2007

Ohne Schmierstoff läuft gar nichts, alle Lager und Wellen werden regelmäßig geölt.

Nilgiri Mountain Railway

Tuesday, June 19th, 2007

Mehr als fünf Zwischenstopps auf dem Weg nach Coonor, jedesmal das gleiche Ritual: Wasser nachfüllen, Maschine abschmieren und die Schlacke entfernen.

Nilgiri Mountain Railway

Monday, June 18th, 2007

Kleinere Reparaturen werden vom Lokführer direkt an der Strecke erledigt.

Nilgiri Mountain Railway

Saturday, June 16th, 2007

Mehr als 100 Brücken und 16 Tunnel überquert die Nilgiri Mountain Railway auf dem 46 Kilometer langem Weg nach Udagamandalam/Ooty

Die Nilgiri Mountain Railway gehört zu den ätesten Bergbahnen in Indien. Die Briten eröffneten die von Madras Railway Company betriebene Linie 1899. Auch heute noch kommt die Strecke nicht ohne den Einsatz von Dampflokomotiven aus.

Nilgiri Mountain Railway

Saturday, June 16th, 2007

Nach 21 Kilometer muss in der Station von Runneymede wieder Wasser nachgefüllt werden.

Nilgiri Mountain Railway

Saturday, June 16th, 2007

Hier ist noch alles Handarbeit: kein Kran hilft beim Befüllen der Lokomotiven. Die Kohlen werden in Körben über die angestellte Treppe in den Tender gebracht.

Nilgiri Mountain Railway in Indien

Saturday, June 16th, 2007



Im Morgengrauen werden Dampflokomotiven für den Einsatz auf der Meterspurbahn zwischen Mettupalayam und Coonoor bereit gemacht. Auf der 28 Kilometer langen Strecke wird ein Höhenunterschied von mehr als 1.000 Meter überwunden. Möglich macht dies eine Zahnstange zwischen den Gleisen, die stärkste Steigung ist 1 zu 12. Auf 12 Meter Strecke wird ein Höhenmeter überwunden.

Indien - Passagiere schieben Zug an

Thursday, May 24th, 2007

Bahnfahren in Indien ist immer ein Abenteuer, aber was ich gestern von einem Freund aus Delhi erfahren habe ist auch für indische Verhältnisse ungewöhnlich.

Züge in Indien sind 'etwas' länger
Züge in Indien können mehr als einen Kilometer lang sein …

Durch eine Notbremsung ist ein Zug im Bundesstaat Bihar in einem stromlosen Abschnitt der Oberleitung zum Stehen gekommen. Statt den Ärger der Passagiere durch (vermutlich stundenlanges) Warten auf eine Diesellok zu provozieren, wurden die Reisenden gebeten den Zug ein Stück nach vorne zu schieben.

Züge in Indien sind 'etwas' länger
… hier ein Fernreisezug im Bahnhof von Ernakulam im Bundesstaat Kerala

In einer halben Stunde harter Arbeit ist es gelungen den Zug etwa vier Meter zu bewegen, so dass ein stromführender Abschnitt der Oberleitung erreicht wurde und der Stromabnehmer seinem Namen wieder alle Ehre machen konnte. Den indischen Zugreisenden gebührt unser aller Respekt, denn wer bei Reiszügen an europäische Zuglängen denkt liegt etwas daneben, indische Fernreise sind gerne etwas länger.

Schöner schwitzen mit der Deutschen Bahn

Wednesday, July 26th, 2006

Vergleicht man die indische Bahn mit der deutschen könnte schnell der Eindruck aufkommen, man vergleiche Äpfel mit Birnen.

Indian Railways hat ein Netz von 64.000 km Länge und eine Beförderungsleistung von rund 440 Milliarden Personenkilometer, während die Deutsche Bahn ein Netz von 34.000 km Länge betreibt und eine Beförderungsleistung von 72 Milliarden Personenkilometer erbringt.

Bei der Deutschen Bahn ist natürlich alles viel moderner, sicherer, komfortabler, pünktlicher und bequemer als bei den indischen Kollegen. Eine Sache hat die indische Bahn allerdings deutlich besser im Griff: die Klimanlagen in den Zügen.

Indien : Deutschland - 1:0

Scheint man der Konstruktion der deutschen Züge nicht daran gedacht zu haben, das es eine Jahreszeit gibt, die Sommer heisst und auch in europäischen Breiten von Zeit zu Zeit mit Temperaturen von über 20 Grad daher kommt, kann man in indischen Zügen auch zur Monsum-Zeit die Passagiere problemlos schockgefrieren.

Bitte liebe Deutsche Bahn, fliegt nach Indien und schaut euch die Klimaanlagen in indischen Zügen an. In diesem Fall heisst von der Indischen Bahn lernen, siegen und frieren lernen. Denn es ist wirklich kein Vergnügen im Intercity bei fast 40 Grad Wagontemperatur langsam gesotten und geschmort zu werden.

Häufiger Ausfall der Klimaanlage

Erklärungen der Zugbegleiter, die auf die Frage, ob es möglich sei, die Klimaanlage anzustellen, wie bei einer Fahrt von Bonn nach Hamburg erlebt, antworten: 'Ich dreh jetzt mal die Heizung voll auf, die Klimaanlage denkt nämlich, dass es im Zug zu kalt ist' schaffen auch nicht gerade Vertrauen in die sonst so hochgelobte deutsche Technik. Die kostenlos verteilten kalten Getränke, sind zwar eine nette Geste, aber leider auch nur ein schwacher Trost.


Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.0 Germany
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