Stillstand im neuen Jahr - bei der Bahn drohen ab 7. Januar unbefristete Streiks
Pünktlich zum Ferienende am 7. Januar hat die Lokführergewerkschaft GDL zu unbefristeten Streiks aufgerufen. Nach dem gestrigen Scheitern der Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn AG erklärte die GDL, dass sie ab Januar im Personen- und Güterverkehr streiken will. Ein Ende der Streiks werde es erst dann geben, wenn der Bahnvorstand ein "ein tragfähiges Angebot" vorlege. "Wir sind seit neuen Monaten noch kein Jota weiter gekommen," so GDL-Chef Manfred Schell. Eine schnelle Lösung sei nicht in Sicht. Einzig positives Signal für die Reisenden, die Weihnachtsfeiertage und Sylvester bleiben streikfrei.
Kein eigenständiger Tarifvertrag in Sicht
Streitpunkt ist immer noch der eigenständige Tarifvertrag, den die Lokführer als unabdingbare Voraussetzung einer jeden Einigung ansehen. Da sich Bahn von ihrer ursprünglichen Zusage wieder verabschiedet habe, hätten die Lokführer die Tarifverhandlungen am Mittwoch abgebrochen. Auch das Gehaltsangebot der Bahn, das zuletz bei rund sechs Prozent gelegen hat ging den Lokführern nicht weit genug. Die GDL fordert mindesten zweistellige Lohnerhöhungen.
