GDL-Ultimatum endet am Montag

Bis Montag soll die Bahn der Lokführergewerkschaft GDL ein neues Angebot unterbreiten. "Wenn der Bahn die Kunden nicht völlig egal sind, sollte sie dies tun." bekräftigte GDL-Vorsitzender Manfred Schell. Anderenfalls werde ab Dienstag erneut gestreikt. Dann soll dann sowohl im Nah- und Fernverkehr und im Güterverkehr die Arbeit ruhen.

GDL bewertet Streik im Güterverkehr positiv

Nach Gewerkschaftsangaben haben sich mehr als 2.600 Lokführer am Arbeitskampf beteiligt. Weit über 1.300 Züge sind ausgefallen. Auch die Deutsche Bahn berichtet von starken Störungen des Güterverkehrs, allerdings haben nach Angaben der Bahn lediglich 1.500 Lokführern gestreikt auch sprach sie von deutlich weniger ausgefallenen Transporten, alle "versorgungsrelevanten" Züge seien gefahren.

Lokführer verantwortlich für fast alles

Offensichtlich hat der Streik im Güterverkehr deutliche Wirkung gezeigt, anders lassen sich die Panikmeldungen aus Politik und Wirtschaft nicht erklären. So warnen Bundesregierung und Spitzenvertreter der Wirtschaft vor schwerwiegenden Folgen des Bahnstreiks für den Aufschwung. Auch steigende Spritpreise und regionale Versorgungsengpässe könnten Folge der Arbeitsniederlegungen sein. Verkehrsminister Tiefensee fordert daher die Tarifparteien dazu auf "wieder miteinander zu verhandeln, statt nur übereinander zu sprechen."

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