Streik zeigt erste Wirkung

Bislang zeigten die Streiks der Lokführergewerkschaft GDL kaum Wirkungen, die Deutsche Bahn AG blieb hart und kam den Forderungen der Lokführer nach einem eigenständigen Tarifvertrag nicht nach. Was nicht zuletzt auch daran lag, dass sich der wirtschaftliche Schaden für die Bahn bei den Streiks im Nahverkehr in engen Grenzen hielt.

Eigene Tochtergesellschaft für die Lokführer?

Beim Arbeitskampf im Güterverkehr etwas anders aus, hier geht es um richtig viel Geld, zudem hat der Streik bei längerer Dauer auch deutliche Folgen für die deutsche Industrie. Die Seehäfen Hamburg, Bremen und Rostock könnten in Probleme geraten, auch die Industriezweige, die auf eine zeitnahe Lieferung ihres Materials angewiesen sind könnten lahm gelegt werden. Deshalb scheint sich die Bahn auch zu bewegen. Nach Presseberichten denkt sie über eine Ausgliederung der Lokführer in eine eigene Tochtergesellschaft. Dort könnten sie dann auch einen eigenständigen Tarifvertrag erhalten.

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