Archive for October, 2007

Bahn bestreikt sich selbst

Friday, October 5th, 2007

Der offizielle Streik der Lokführergewerkschaft GDL ist seit 11 Uhr beendet. Die Auswirkungen auf den Bahnverkehr sind eher klein gewesen. Vor allem Pendler hatten in den Morgenstunden mit Zugausfällen und Verspätungen zu kämpfen. Der Fernverkehr läuft meist pünktlich, so er denn überhaupt fährt.

Bahn bietet am gesamten Freitag nur einen eingeschränkten Service

In der Nacht zu Freitag hatte das Chemnitzer Arbeitsgericht Einstweilige Verfügungen gegen die Streiks im Fern- und Güterverkehr erlassen. Der GDL wurden nur Arbeitskampfmaßnahmen im Regionalverkehr zugestanden. Die Bahn hatte trotzdem gestern schon angekündigt, dass sie unabhängig vom Richterspruch für den heutigen Freitag einen Notfallfahrplan aufstellt. So fährt nur jeder zweiter Regionalzug, im Fernverkehr wurden ein Drittel der ICEs, sowie die meisten IC-Verbindungen gestrichen. Fast alle Zugausfälle gehen auf den Ersatzfahrplan der Bahn zurück, so gesehen bestreikt sie sich heute selbst.

Arbeitsgericht entscheidet - Streiks nur im Nahverkehr zulässig

Friday, October 5th, 2007

Das Arbeitsgericht Chemnitz hat am frühen Freitagmorgen entschieden, dass die Bahnstreiks nur im Nahverkehr zulässig sind. Gegen die Arbeitskampfmaßnahmen im Fern- und Güterverkehr wurden Einstweilige Verfügungen erlassen. Die Lokführergewerkschaft GDL wollte den gesamten Güter-, Nah- und Fernverkehr am Freitag in der Zeit von acht bis elf Uhr bestreiken.

Auch im Fernverkehr ist mit starken Beeinträchtigungen zu rechnen

Die Bahn wird aber trotzdem im Fernverkehr nur nach einem Notfahrplan fahren. Für die Reisenden heisst das, sich auf überfüllte Züge einzustellen. Die Bahn lässt nur etwa zwei Drittel der ICEs fahren, bei den ICs sind hingegen fast alle Verbindungen gestrichen. Auch Verspätungen können nicht ausgeschlossen werden.

Ersatzfahrplan im Internet

Der Ersatzfahrplan für Freitag kann auf den Seiten der Bahn heruntergeladen werden.

Wie kann man sich über den Streik informieren?

Wenn der Streik am Freitag startet, lohnt es sich gut informiert zu sein. Die Deutsche Bahn hat weiterhin eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633.

Kostenloser Tickettausch

Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.

Weitere Informationen rund um den Streik:

Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnhofstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.

Hier eine Auswahl für einige Bahnhöfe:

Am Freitag fährt nur jeder zweiter Zug

Thursday, October 4th, 2007

Noch hat das Chemnitzer Arbeitsgericht keine Entscheidung getroffen, aber die Bahn hat schon angekündigt, dass unabhängig vom Richterspruch am Freitag im Fernverkehr nur nach einem Notfallfahrplan gefahren wird.

Ersatzfahrplan im Internet

Der Ersatzfahrplan für den morgigen Freitag kann auf den Seiten der Bahn heruntergeladen werden. Die Bahn verspricht mindestens zwei Drittel der ICEs fahren zu lassen, bei den ICs sieht die Lage hingegen ganz anders aus, hier fallen fast alle Verbindungen aus.

Allerdings ist der Ersatzfahrplan wenig übersichtlich. Zunächst muss man im normalen Fahrplan, oder in der Online-Auskunft nach seiner gewünschten Verbindung suchen, sich dann die Zugnummer merken und diese im Ersatzfahrplan nachschauen.

Wie kann man sich über den Streik informieren?

Wenn der Streik am Freitag startet, lohnt es sich gut informiert zu sein. Die Deutsche Bahn hat weiterhin eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633.

Kostenloser Tickettausch

Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.

Weitere Informationen rund um den Streik:

Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnhofstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.

Hier eine Auswahl für einige Bahnhöfe:

Ersatzfahrplan der Bahn

Thursday, October 4th, 2007

Ersatzfahrplan für Freitag, den 5.10.2007
Ersatzfahrplan für Freitag, den 5.10.2007

Die Deutsche Bahn hat ihren Ersatzfahrplan für den morgigen Freitag im Internet veröffentlich. Falls es zum Streik kommt sollen so noch rund zwei Drittel der Verbindungen im Fernverkehr bedient werden.

Fast alle ICs fallen aus

Allerdings ist der Ersatzfahrplan wenig übersichtlich. Zunächst muss man im normalen Fahrplan, oder in der Online-Auskunft nach seiner gewünschten Verbindung suchen, sich dann die Zugnummer merken und diese im Ersatzfahrplan nachschauen. Dabei fällt auf, dass die Bahn die geplante Abschaffung der ICs schon vorweg nimmt und alle IC-Verbindungen bis auf wenige Ausnahmen morgen ausfallen.

Service bei der Bahn: gut

Thursday, October 4th, 2007

Ich bin gerade von Hamburg nach Köln unterwegs, der Zug hat Hamburg mit 85 Minuten Verspätung erst kurz nach 21 Uhr verlassen. Der freundliche Bahn-Mitarbeiter am Bahnsteig 13 in Hamburg hat beim Service-Point angerufen und dafür gesorgt, dass ich einen Taxi-Gutschein für meine Anschlussverbindung nach Köln-Ehrenfeld bekomme. Im Zug gab es eine Gutscheinkarte, allerdings konnte sich die Schaffnerin Zugbegleiterin die Bemerkung nicht verkneifen, dass es ja eigentlich gar nichts geben dürfe, da die Bahn nicht Schuld sei.

Grund der Verspätung war ein Personenunfall bei Neumünster, da die Verbindung zwischen Hamburg und Kiel wegen einer Baustelle nur eingleisig ist kam es bei einigen Zügen zu Verspätungen von bis zu 120 Minuten.

Fazit: So sollte der Service der Bahn immer sein.

Erneut entscheiden Gerichte über den Bahnstreik

Thursday, October 4th, 2007

Wie beim letzen Mal entscheiden auch diesmal Gerichte über die Zulässigkeit des Streiks bei der Deutschen Bahn. Die Lokführergewerkschaft GDL hat für Freitag zu einem befristeten (ca. drei Stunden) aufgerufen. Dagegen geht die Bahn beim Arbeitsgericht Chemnitz mit Hilfe von Einstweiligen Verfügungen vor. Diese beziehen sich Angaben des Personalvorstands Suckale auf den Güter-, Nah-und Fernverkehr. Das Chemnitzer Gericht ist der GDL in unliebsamer Erinnerung, schon beim letzten Streik hatte es die Streiks für unzulässig erklärt. Das Vorgehen der Bahn wird von der Gewerkschaft als 'Klagewahn' bezeichnet.

Bahnkunden müssen sich gedulden

Erst am Donnerstagnachmittag ab 15 Uhr soll mündlich über die Anträge der Bahn verhandelt werden, mit einer Entscheidung ist erst gegen Abend zu rechnen. Solange müssen sich die Bahnkunden in Geduld üben. Die Bahn will mit einem überarbeiteten Dienstplan die Auswirkungen des Streiks für die Kunden so gering wie möglich halten. So sollen bundesweit zusätzliche 1.000 Mitarbeiter eingesetzt werden. Lokführer der GDL nach Möglichkeit erst gar nicht zum Einsatz kommen und beamtetes Personal die Loks fahren.

Mit Behinderungen ist zu rechnen

Ob das alles ausreichen wird,um größere Verspätungen zu vermeiden ist unklar. Schon an normalen Freitagen fährt die Bahn am Rande ihrer Kapazität, zahlreiche Verspätungen und überfüllte Züge sind fast schon Normalität. Wenn da im Fernverkehr einige Züge ausfallen kann es für die Reisenden schon mal 'eng' werden.

Wie kann man sich über den Streik informieren?

Wenn der Streik am Freitag startet, lohnt es sich gut informiert zu sein. Die Deutsche Bahn hat weiterhin eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633.

Kostenloser Tickettausch

Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.

Weitere Informationen rund um den Streik:

Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnhofstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.

Hier eine Auswahl für einige Bahnhöfe:

Am Freitag soll gestreikt werden

Monday, October 1st, 2007

Am Freitag will die Lokführergewerkschaft GDL bundesweit im Güter- und Personenverkehr streiken, dies teilte Gewerkschaftschef Schell in Frankfurt am Main mit. Die Streikzeiten will die GDL am Donnerstag bekannt geben. Die Bahn lasse sich nicht erpressen, so Personalvorstand Suckale und behalte sich rechtliche Schritte vor. Es soll ein Notdienst eingerichtet werden, so dass auch an Streiktagen mindestens jeder zweiter Zug fahre, es sei aber mit Verspätungen zu rechnen.

Keine Streiks am Montag

Monday, October 1st, 2007

Wie der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft GDL Günther Kinscher MDR Info sagte, wird es heute vermutlich keine Streiks bei der Bahn geben: "Ich denke, dass sich die Reisenden heute nicht auf Streiks einstellen müssen, das braucht einen gewissen Vorlauf."

Wie kann man sich über den Streik informieren?

Wenn der Streik morgen startet, lohnt es sich gut informiert zu sein. Die Deutsche Bahn hat weiterhin eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633.

Kostenloser Tickettausch

Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.

Weitere Informationen rund um den Streik:

Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnhofstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.

Hier eine Auswahl für einige Bahnhöfe:

Bahnstreiks - heute ist der Tag der Entscheidung

Monday, October 1st, 2007

Am heutigen Montag will die Lokführergewerkschaft GDL ihre Streikpläne bekannt geben. Noch ist unklar wann und wo gestreikt werden soll, Gewerkschaftschef Manfred Schell hat bislang nur einige Rahmenbedingungen verraten. So ist klar, dass es frühestens ab Montag Mittag zu Arbeitsniederlegungen kommen kann, auch wird der Feiertag am 3. Oktober von der GDL streikfrei gehalten. Die Gewerkschaft will ihre weiteren Pläne auf einer Pressekonferenz im Laufe des Vormittags erläutern.

Streikbrecher aus dem Ausland?

Die Bahn AG scheint diesmal besser auf die Streiks vorbereitet zu sein. So beabsichtig sie mindestens jede zweite Verbindung aufrecht zu halten. Dazu sollen neben verbeamteten Lokführer vor allem solche zum Einsatz kommen, die bei den Gewerkschaften Transnet und GDBA organisiert sind, mit diesen Gewerkschaften hat die Bahn schon einen Tarifvertrag abgeschlossen. Von den rund 20.000 Lokführern der DB AG sind 40 Prozent Beamte, die nicht streiken dürfen. Daneben will die Bahn Presseberichten zufolge auch ausländische Lokführer aus der Schweiz und Österreich beschäftigen und die Streikfolgen, so gering wie möglich halten.


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