Neue Streiks ab Donnerstag

Nach dem die Bahn das GDL-Ultimatum zu neuen Verhandlungen hat verstreichen lassen, stehen den Bahnreisenden harte Zeiten bevor. Ab Donnerstag wollen die Lokführer nach eigenen Angaben in den Ausstand treten, eine Vorankündigung soll es erst in den späten Nachmittagsstunden vor einem Streiktag geben. Nach der Klausursitzung des GDL-Vorstandes in Königswinter kündigte Schell an, dass diesmal nicht nur drei Stunden gestreikt würde. Die Arbeitskämpfe sollen den gesamten Tag andauern. Sie sind auch nicht auf auf den Donnerstag beschränkt.

Diesmal kein Notfallfahrplan der Bahn

Der Streik der Lokführer beschränkt sich zwar, wie vom Chemnitzer Arbeitsgericht gefordert, auf den Nah- und Regionalverkehr. Die Bahn erklärte allerdings, dass es auch im Fernverkehr zu erheblichen Behinderungen kömmen könne. Anders als am vergangenen Freitag will die Bahn keinen Notfallfahrplan aufstellen. Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr: "Einen Ersatzfahrplan können wir nicht einfach auf Verdacht einrichten. Dafür braucht es einen erheblichen zeitlichen Vorlauf. " Für die Passagiere gilt daher: Information ist alles.

Wie kann man sich über den Streik informieren?

Wenn der Streik am Donnerstag startet, lohnt es sich gut informiert zu sein. Die Deutsche Bahn hat weiterhin eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633.

Kostenloser Tickettausch

Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.

Weitere Informationen rund um den Streik:

Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnhofstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.

Hier eine Auswahl für einige Bahnhöfe:

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