Also doch - Streckenstilllegungen in Gutachten untersucht
Was von Seiten der Bahn und des Verkehrsministeriums immer wieder abgestritten wurde ist längst passiert. In einem umfangreichen Gutachten wurden verschiedene Szenarien von Streckenstilllegungen durchgespielt.
In der streng vertraulichen Untersuchung der Investmentbank Morgan Stanley, die 2004 im Auftrag der Bundesregierung zur Börsenfähigkeit der Bahn erstellt wurde, wurden verschiedene Modelle untersucht. Unter anderem wurde durchgerechnet, wieviel Geld der Bund künftig an den Konzern überweisen müsste, wenn man 2.630, 8.000 oder sogar 14.000 Kilometer des bestehenden Netzes, von 34.000 Kilometer Länge stilllegen würde.
Ein Drittel des Schienennetzes zur Stilllegung vorgesehen
Sollte es (wie zu befürchten) zu einer Teilprivatisierung kommen, ist davon auszugehen, dass die künftigen Investoren auf einer umfassend Überprüfung der Rentabilität der vorhandenen Strecken bestehen und alles was auch nicht annähernd den gewünschten Profit erwirtschaftet zur Stilllegung vorsehen werden. Die Verlierer sind jetzt schon auszumachen: Bahnkunden auf dem Land, abseits der großen Städte. Offensichtlich sind bis zum einen Drittel des Streckennetzes gefährdet.

October 9th, 2007 at 10:48:05
[…] Forderungen aus einen Gutachten umsetzen, dessen Existenz der Minister immer wieder leugnete (Bahnblog berichtete am 17.9.07). In der streng vertraulichen Untersuchung der Investmentbank Morgan Stanley, die 2004 im Auftrag […]