Bahn überzieht Lokführergewerkschaft mit Klagen
"Heute ging der zehnte Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung bei uns sein. Der Bahnvorstand will uns offensichtlich mit Klagen überschwemmen und damit unsere Mitglieder und die Öffentlichkeit verunsichern. Das alles soll im Rahmen einer Zuständigkeitslotterie der Gerichte stattfinden, in der die Bahn auf ein für sie günstiges Los hofft." so der GDL-Vorsitzende Manfred Schell auf der Homepage der GDL.
Kein Streik am Hindenburgdamm
Dabei wird heute die erste Entscheidung des Arbeitsgerichtes in Mainz erwartet. Allein ein Gerichtstermin im schlewig-holsteinischem Husum wurde abgesagt. Nach Angaben der Deutschen Bahn hatte die GDL erklärt, den Autopendelzug-Verkehr zur Nordseeinsel Sylt nicht zu bestreiken.
Am 6. August soll das Ergebnis der Urabstimmung bei der Gewerkschaft GDL bekannt gegeben werden. Sollten mehr als 75 Prozent der Mitglieder für einen Streik stimmen, kann es ab der nächsten Woche bundesweit zu Streiks im Bahnverkehr kommen.
