Bahn und GDL streiten vor Gericht

Seit Montag läuft bei der Gewerkschaft GDL die Urabstimmung über einen unbefristeten Streik. Falls mehr als dreiviertel der Mitglieder für den Arbeitskampf stimmen sollten, könnte es ab 6. August bei der Bahn zu unbefristeten Streiks der Lokführer kommen. Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, versucht die Bahn vor dem Mainzer Arbeitsgericht die möglichen Arbeitsniederlegungen verbieten zu lassen.

Auch die Gewerkschaft sucht vor Gericht ihr Glück. Vor dem Frankfurter geht die GDL gegen die Deutsche Bahn vor. Per einstweiliger Verfügung soll dem Bahnvorstand untersagt werden, weiter die "Belegschaft zu spalten". In einem Schreiben an alle Beschäftigte hatte die Bahn jedem 600 Euro Sofortzahlungen zugesagt, diese jedoch den Mitgliedern der GDL verweigert. Weiter geht es um Abmahnungen von Lokomotivführern, die bei den Warnstreiks mitgemacht hatten und Notdienstlisten, die nicht mit der GDL abgesprochen waren.

One Response to “Bahn und GDL streiten vor Gericht”

  1. herbert Says:

    Ein Armutszeugnis für die Tarifpartner, wenn man Gerichte bemühen muss, die haben Besseres zu tun.

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