Tarifverhandlungen gescheitert

Die Verhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL sind heute ohne Ergebnis abgebrochen worden. Die Positionen zwischen Bahn und GDL haben sich nicht angenähert. Während die Bahn weiterhin lediglich 4,5 Prozent und eine Einmalzahlung bietet, fordert die GDL weiterhin eine deutliche Erhöhung der Einstiegsgehälter und verbesserte Arbeitszeitregelungen. Dies soll nach Angaben der Gewerkschaft in einem eigenen Tarifvertrag mit der Bahn festgehalten, eine Forderung, die die Bahn nach wie vor kategorisch ablehnt.

Streiks erst ab Anfang August

Ab Montag will die GDL eine zehntägige Urabstimmung über einen Streik beginnen. Sollten die Mitglieder mehrheitlich für einen Streik stimmen, könnte es ab Anfang August zu umfassenden Behinderungen im Bahnverkehr kommen.

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