Lokführergewerkschaft beendet Streiks vorzeitig

Weiterhin ist im Fernverkehr mit starken Behinderungen zu rechnen
Gegen 10:15 Uhr hat die Lokführergewerkschaft GDL ihren bundesweiten Warnstreik beendet. Ursprünglich sollten die Arbeit der Lokführer für drei Stunden bis 11:00 Uhr ruhen. Zuvor hatte das Mainzer Arbeitsgericht auf Antrag der Deutschen Bahn AG die Warnstreiks bundesweit für nicht zulässig erklärt.
GDL: Deutliches Signal an die Bahn
Mit dem Warnstreik habe man dem Arbeitgeber ein deutliches Signal gesetzt, dass die Beschäftigten hinter der Forderung der Gewerkschaft stünden, sagte ein Sprecher der Lokführergewerkschaft GDL in Frankfurt. Der Ausstand wurde trotz des noch nicht zugestellten Urteils des Mainzer Gerichts früher beendet.
Verspätungssituation entspannt sich nur langsam
Während sich die Situation im Nahverkehr langsam entspannt, kommt es im Fernverkehr kommt noch zu größeren Verspätungen.
Info-Hotline der Bahn geschaltet
Die Deutsche Bahn hat weiterhin eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633.
Kostenloser Tickettausch
Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.
Weitere Informationen rund um den Streik:
Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.
