Gewerkschaft beginnt mit Streiks

Bis zur Entscheidung des Mainzer Arbeitsgerichts wird bei der Bahn gestreikt. Sollte das Gericht der Auffassung der Bahn folgen, will die Gewerkschaft die Warnstreiks für heute abbrechen.

Bundesweite Behinderungen

Zur Zeit sind vor allem die S-Bahnen vom Streik betroffen, in Stuttgart, München und Frankfurt fallen erste S-Bahnen aus. Aber auch in Hamburg und Schleswig-Holstein kommt es zu Behinderungen. Trotz eines gerichtlichen Verbots hat die Gewerkschaft auch in NRW zu Warnstreiks aufgerufen. "Wir haben bisher keine einstweilige Verfügung erhalten und halten deshalb an den Warnstreiks fest", sagte der Vorsitzende des GDL-Bezirks Nordrhein-Westfalen, Frank Schmidt. Zudem bezieht sich die gerichtliche Verfügung auch nur auf die DB Regio Gesellschaft, Streiks im Fernverkehr sind also auch in NRW zulässig. So ist der EC 7 zur Zeit im Essener Bahnhof angehalten worden, in der Verspätungsauskunft der Bahn wird er mit 180 Minuten Verspätung geführt.

Info-Hotline der Bahn geschaltet

Die Deutsche Bahn hat weiterhin eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet, unter der sie über die Streiks informieren will: 08000 996633.

Kostenloser Tickettausch

Nach Angaben der Bahn können Reisende, die wegen der Streiks eine Reise nicht antreten, ihre Fahrkarten kostenlos umtauschen, alternativ kann auch der Fahrpreis erstattet werden.

Weitere Informationen rund um den Streik:

Am besten informiert man sich auf den Seiten der minutengenauen Bahnstafeln der Bahn, im Bahnblog wird erklärt, wie man seinen Bahnhof findet.

Hier eine Auswahl für einige Bahnhöfe:

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Creative Commons Attribution-NonCommercial 2.0 Germany
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