Bahn klagt gegen Streiks

Am Dienstag gegen 7:15 Uhr entscheidet sich, ob die Gewerkschaft der Lokomotivführer/GDL streiken darf. Bereits am Montag Abend hatte die Bahn vorm Arbeitsgericht Düsseldorf per einstweiliger Verfügung die Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen untersagen lassen. Jetzt versucht der Bahnvorstand vor dem zuständigen Gericht in Mainz, dem Sitz des Güterverkehrs der Bahn, ein bundesweites Streikverbot zu ereichen. Dabei entscheidet das Gericht zunächst über eine Zulässigkeit des Streiks im Fern- und Güterverkehr, anschließend beschäftigt es sich mit dem Arbeitskampf im Nahverkehr.

Bahn erwartet Streikverbot

Nach Angaben der Bahn, sei diese Entscheidung vor Gericht zu gehen im Sinne der Kunde getroffen worden. Die Bahn halte die Streikentscheidung für unrechtmäßig und unverhältnismäßig. Sie rechne mit einem gerichtlichen Verbot der Streiks. "Wer nicht einmal Verhandlungsangebote annimmt und dann schon Warnstreiks auf dem Rücken der Kunden austrägt, verhält sich verantwortungslos", sagte Personalvorstand Margret Suckale.

Gewerkschaft GDL bereitet Streik

Unterdessen gehen die Streikvorbereitungen der Gewerkschaft GDL weiter. Bundesweit bestreikt werden soll der Nah- und Fernverkehr.- Auch die S-Bahnen in Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und Stuttgart sollen in den Arbeitskampf einbezogen werden.

4,5 Prozent reichen nicht

Die GDL akzeptiert das Ergebnis von 4,5 Prozent mehr Lohn- und Gehalt, sowie einer einmaligen Zahlung von 600 Euro nicht, das die Gewerkschaften Transnet und GDBA mit der Bahn ausgehandelt haben. Für ihre 30.000 Mitgleider fordert die Gewerkschaft GDL 30 Prozent mehr Gehalt und verbessert Arbeitszeitregelungen.

One Response to “Bahn klagt gegen Streiks”

  1. Bahnblog » Blog Archive » Gewerkschaft beginnt mit Streiks Says:

    […] läuft der Verkehr bislang noch normal. Dort hatte die Bahn die Warnstreiks gestern gerichtlich untersagen […]

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