Die Forderungen der GDL

Sie sorgen zur Zeit für Verspätungen
GDL-Vorsitzender Manfred Schell hier mit Lokomotivführer Andreas Münch (rechts) (Quelle. gdl.de)

Mehr als 30 Prozent Lohnzuwachs, so lauten die Forderungen der Lokomotivführergewerkschaft GDL. Da kommt schnell der Eindruck auf, dass solche Gehaltserhöhungen ungerechtfertigt, ja unmoralisch seien. Urteilen sie selbst, das Bahnblog stellt die aktuellen Verdienstmöglichkeiten von Lokomotivführern und die Forderungen der GDL vor. Mit 34.000 Mitgliedern ist sie die kleinste der drei Bahngewerkschaften, in ihr sind nach eigenen Angaben aber 75 Prozent der Lokomotivführer organisiert.

So viel verdient ein Lokomotivfüher bei der Deutschen Bahn:

  • Einstiegs-Bruttogehalt: 1.970 Euro
  • Maximal-Gehalt: nach vier Jahren Unternehmenszugehörigkeit 2.150 Euro
  • Zuschläge: zum Grundgehalt kommen noch teilweise steuerfreie Zuschläge für Nacht-, Feiertags-, Sonntags- oder Schichtarbeit

Forderung der GDL

  • Einstiegs-Bruttogehalt: etwa 2.500 Euro
  • Maximal-Gehalt: 3.000 Euro, alle fünf Jahre etwa 60 Euro mehr
  • Zuschläge: wie bisher

Diese Tarife gelten nur für die angestellten Lokomotivführer, etwa 40 Prozent der Lokomotivführer der Deutschen Bahn sind noch Beamte. Übrigens, die verbeamteten Lokomotivführer dürfen nicht streiken.

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One Response to “Die Forderungen der GDL”

  1. Bahnblog » Blog Archive » Bahn will neues Angebot vorlegen Says:

    […] In Frankfurt finden heute auch erstmals Gespräche zwischen der Bahn und der Lokomotivführer-Gewerkschaft GDL statt. Die Gespräche finden unabhängig von denen mit Transnet und GDBA statt. Die GDL will eine kräftige Lohnerhöhung von 30 Prozent für Lokomotivführer und das Zugbegleitpersonal duchsetzen. Die Bahn lehnt einen separaten Abschluss mit den Lokoführern weiterhin ab. […]

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