Ab nächster Woche drohen Streiks
Bahnfahrer aufgepasst, zu den üblichen Problemen und Verspätungen kommen ab der nächsten Woche massive Behinderungen durch Warnstreiks. Denn ab heute wird wieder über die Gehälter bei der Bahn verhandelt. Während die Gewerkschaften Transnet und GDBA für die 134.000 Beschäftigten sieben Prozent mehr Lohn fordern, hat die Bahn noch kein Angebot vorgelegt.
Hinzu kommt, dass die Lokomotivführer Gewerkschaft GDL aus der Tariffront ausscheren will. Sie fordert für ihre 30.000 Mitglieder, die Zugbegleiter und Lokomotivführer, einen eigenen Abschluss, mit Lohnerhöhungen von bis zu 30 Prozent. Da die Deutsche Bahn diese Position ablehnt, drohte die GDL für Anfang des Monats mit Warnstreiks.
Im ARD-Morgenmagazin sagte der GDL-Vorsitzende Manfred Schell heute Morgen, dass Streiks ab Anfang Juli praktisch unabwendbar seien: "Wir werden sagen, wann wir was zu welcher Stunde tun, damit die Bahnkunden sich darauf einstellen können. […] Wir bestreiken die Kundschaft, aber es geht nicht anders. Leider Gottes haben wir kein anderes Mittel."

June 26th, 2007 at 18:34:47
[…] Nicht am Tisch saß die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL, die für die bei ihnen organisierten 30.000 Beschäftigten Lokomotivführer und Zugbegleiter Lohnerhöhungen von bis 30 Prozent fordert und bereits heute Morgen mit Streiks gedroht hatte. […]