Probleme mit der BahnCard

Langes Warten auf die BahnCard  (Foto: DB AG/OgilvyOne)
Langes Warten auf die Karte (Foto: DB AG/OgilvyOne)

Bei der Bahn hat der Dienstleister für die Betreuung der BahnCard gewechselt. Das BahnCard-Geschäft wurde bis zum 1.3.2007 zwölf Jahre lang durch das Bertelsmann Tochterunternehmen Arvato im niedersächsischen Schortens abgewickelt. Seit dem 1. März 2007 hat das bahneigene Serviceunternehmen DB Dialog dieses Geschäft übernommen. Damit ist erstmals eine Bahn-Tochter Bahn seit der Einführung der BahnCard im Jahr 1992 für das komplette BahnCard-Geschäft und die Betreuung der BahnCard-Kunden zuständig.

Lange Wartezeit

Bei der Übernahme der Dienstleistung scheint es meiner Meinung nach, zu einigen Problemen gekommen zu sein. Ich warte mittlerweile seit vier Wochen auf den Ersatz meiner gestohlenen Bahncard, außer einer vorläufigen BahnCard (interessanter Weise genau bis zum letzen Tag meiner normalen BahnCard gültig), die ich selbst am Fahrkartenautomat ausdrucken konnte, ist noch kein Ersatz eingetroffen. Von der Hotline wurde mir innerhalb einer Woche Ersatz versprochen.

Ärgerlich daran ist, dass mit der vorläufigen BahnCard keine Punkte für die Kundenbindungsprogramme der Bahn (bahn.comfort und bahn.bonus) gesammelt werden und dass für die Verifizierung der Online-Ticket die Kreditkarte benutzt werden muss.

Mit meinen Problem bin ich nicht allein. Zugbegleiter und Mitarbeiter am Fahrkartenschalter bestätigten unabhängig voneinander, dass es zur Zeit Probleme mit der Zustellung neuer BahnCards gebe. Auch einige Leser des Bahnblogs warten immer noch auf ihr Karten.

10 Responses to “Probleme mit der BahnCard”

  1. Bahnblog » Blog Archive » Bahncard kündigen leicht gemacht - Update Says:

    […] Bahnblog Neues aus der Welt der Deutschen Bahn « Probleme mit der BahnCard […]

  2. Christopher Gerharz Says:

    Ich hatte mal das Problem, dass während der Umstellungsphase ein Automat meine BahnCard nicht gelesen hat. Da wurden wohl die Datensätze irgendwie transferiert - war auch in der Nacht und so.

  3. niedling heidrun Says:

    hiermit kündige ich meine bahncard nr. 7081 4101 2815 8175 zum nächstfolgenden temin..den 30.04 2008. danke für zusammenarbeit.

  4. mariela stovanava Says:

    hiermit kündige ich meine bahncard nr.7081411009173267

  5. Marco R Says:

    Bahn Voll der scheiss verein nur probleme mit den keine Card bekomm und geld verlangen……. und dann kommt noch dazu das sie sagen sie habe meine kudigung nett bekommen zu glück habe ich die 16stellige bahncard und kann von mein sonder küdigunrecht gebraucht machen muste noch mal ne küdigung schreiben mal sehen was zurück kommt

  6. anne mate Says:

    hallo,
    habe das gleiche problem. meine bahncard wurde verlängert.. in den unterlagen ist nicht ein hinweis zu finden ist, das man diese kündigen muss. ich wollte marco fragen, was er mit sonderkündigungsrecht meint??

  7. Treu und Glauben Says:

    Das ich die BahnCard50 im letzten Jahr nur für eine Fahrt genutzt habe, dabei gerade mal Euro 70,00 sparte aber Euro 212,00 Euro für die BahnCard zahlte, ist eine andere Sache. (das geht zu Recht auf meine Kappe)

    Aber:
    Der Bahn(Beamte) am Schalter sagte zu mir: "die gilt dann für ein Jahr" - und so wollte ich es haben und war damit völlig einverstanden.
    Er sagte noch: "und das ist ihre vorläufige BahnCard, bis die richtige kommt" und drückte mir das Formular seitenweise Kleingedrucktes in die Hand.

    Ein Jahr später merkte ich, der unfreundliche Herr am KundenServiceTelefon hatte völlig Recht, vom dem seitenlangen Kleingedruckten hatte ich keine einzige Zeile gelesen, "sonst würde ich ja wissen was da drin steht": fuhr er mich an und weiter fort: "außderdem gibt es die BahnCard nur noch im Abo, da haben Sie ja ein Kreuz gemacht!" Alles sehr schlüssig, nicht? Gibt es nur im Abo, und dennoch muß man es wohl ankreuzen. Weiter: "Sie haben die Kündigunsfrist von 6 Wochen um 10 Tage überschritten" - hatte ich doch erst durch Zusenden der neuen BahnCard von der automatischen Verlängerung erfahren. "Kündigen können Sie erst für nächstes Jahr wieder". Danke also für das Gespräch und vor allem für das entgegengebrachte Verständnis und besonders die Kundenfreundlichkeit.

    Rechtlich gesehen haben DIE von der Bahn Recht, und wie der Mensch vom KundenServiceTelefon sagte: "ich habe hier ihre Unterschrift".

    Die Unterlagen habe ich nach Erhalt der Plastikkarte weggeschmissen.
    Der Schlater(Beamte) sagte damals nichts von einer Kündigung, für mich klang es so, als laufe die Karte von selbst aus. Das Wort ABO weist für mich auch nicht auf eine "lebenslängliche Leistung" hin, ich habe einige Abos, die für die ausgemachte Zeit laufen und ich gegen Ende zwar gefragt werde, ob ich gerne verlängern möchte, dies aber nicht unfreiwillig und ungefragt automatisch geschieht. Hier zieht einen die Bahn über den Tisch.

    Selbst wenn rechtlich gesehen alles sauber ist, nicht wahr, hält die Bahn sich doch nur an meine Wünsche, die ich im VERTRAG gegenzeichnete, um jetzt Euro 220,00 für eine Leistung zu zahlen, die ich in diesem Jahr überhaupt nicht in Anspruch nehmen kann. Das tut weh, aber rein rechtlich gesehen…

    Für mich war die Deutsche Bahn eine Institution des Vertrauens, insofern könnte man sagen, bin ich zu naiv gewesen - und für Vielfahrer ist die automatische Verlängerung eine gute Option, und wird erst dann zu Buche schlagen und im gleichen Problem enden, wenn die Vielfahrer nicht mehr viel fahren, an die Auto-Verlängerung aber nicht denken.

    Mich würde interessieren, wieviele ihrer Kunden die Bahn hier schon gelinkt hat, anders kann ich das nicht beschreiben, so wie DIE mit einem umgehen, Rechtliche Seite hin oder her - das ist ein unerhörtes Gebaren und hat mit Kundenservice und Kundenfreundlichkeit nichts zu tun.

    Es ist eher Verrat an den Kunden, die ja so dumm sind und alle nicht lesen können - weil sie der Bahn zum einen blind vertrauten und dem Gesagten Glauben schenkten.

    für Anregungen oder andere Initiativen gegen diese Masche der Bahn, bitte Info unter: halbetage@gmx.net

  8. Yutaka Watari Japan Says:

    My Kundenkonto 10000 27 23 502
    HELLO. GUTEN TAG.

    I AM COMING BACK TO GERMANY ONLY IN EARLY OCTOBER, 2008WHEN I WOULD BE ABLE TO PAY AT THE CASH COUNTER EUR 112, 50.

    WOULD YOU BE ABLE TO WAIT TILL THEN? OR DO YOU HAVE ANY COUTNER DESK IN TOKYO TO GET THE PAYMENT?

    YUTAKA WATARI
    14:45JST
    12-08-2008

  9. lee Says:

    hiermit kündige ich meinen Vertrag von bahncard 25 mit der Nummer 7081411003844046 bei Ihnen zum nächste möglichen Termin.
    Ich werde nicht mehr Ihren Zug benutzen.
    ich wurde wieder abgezockt.
    Bitte bestätigen Sie die Kündigung und senden mir eine Bescheinigung zu.
    lee

  10. Frank Says:

    Hallo,

    ich möchte wissen, ob hier jemandem eine ähnliche Geschichte wie meine schon bekannt ist:

    Ich erhalte die Bahncard gegen Rechnung. Im März 2007 , zur Zeit des Wechsels des Bahncard-Dienstleisters, hatte ich den Betrag nicht überwiesen (kann viele Gründe haben). Im gleichen Monat bin ich umgezogen, habe aber meine neue Adresse im Online-Kundenportal der Bahn mitgeteilt (kein Nachweis vorhanden leider). Mein Nachsendeauftrag galt für sechs Monate.

    Dieser 'Systemwechsel' des Bahncard-Dienstleisters erfolgte ebenfalls im März 07, und laut Pressemeldungen gingen tausende Adressen vorübergehend verloren - und von mir haben die nur die alte Adresse beibehalten.

    Im Juni 2008 habe ich den ersten Brief von dem Inkassobüro infoscore (Baden-Baden) erhalten. Die Hauptforderung (Kosten der Bahncard) habe ich denen mittlerweile überwiesen.

    Das Inkassobüro hat mir mitgeteilt, dass die Bahn mir einen Brief geschrieben habe im Dezember 2007 (d.h. erst nach Ende des Nachsendeauftrages). Dieser war an die alte Adresse gerichtet; ich habe ihn nie erhalten. Natürlich unterstellt man mir, die neue Adresse nicht bekanntgegeben zu haben, d.h. Pflichtverletzung nach BGB §280 und dementsprechend auch Verzug (BGB §286).

    Nun meine Bitte:

    1) Kann mir jemand einen Hinweis geben, der belegt, welche Dimension diese Panne hatte ?

    2) Lässt sich nachweisen, dass tatsächlich Adressen unauffindbar waren für eine gewisse Zeit ? Oder dass veraltete Adressen benutzt wurden ?

    Danke für Eure Hinweise !

    Frank

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