Prachtbau vs. Provinz - 1:0
Während in der Haupstadt ein Glaspalast für 1,2 Milliarden Euro enstanden ist (nicht sturmsicher aber toll), sollen in der Provinz Bahnhöfe aus Kostengründen verkauft oder abgerissen werden (nicht so toll aber sturmsicher). So sollen allein in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg 177 von 283 Bahnhöfen verkauft oder gleich abgerissen werden. Die Bahn versprach zwar keine Haltepunkte zu streichen, aber das Unternehmen will sich von den Gebäuden trennen, die "nur noch Kosten verursachen".
Was aus den Kunden wird, die bei Wind und Wetter auf den Zug warten, ist der Bahn scheinbar egal. Immer weniger versteht sich die DB AG als ein Bahnkonzern, der alle Dienstleistungen rund das Zugreisen anbietet. Nachdem schon fast flächendeckend Automaten die Fahrkartenschalter mit Personal abgelöst haben, geht es jetzt den Bahnhöfen and den Kragen.

February 20th, 2007 at 21:12:09
na, na, mach mal halblang, haste etwa gegen berliner, wir haben uns in der ödesten aller deutschen städte doch auch ein bisschen glaspalast verdient - erst recht nachdem wir den anderen palast abbrechen mussten
February 20th, 2007 at 22:39:24
Naja, so dramatisch find ich die Meldung nicht. Wenn alte, hässliche, bedrückende Bahnhofsgebäude abgerissen werden und stattdessen kleine Wartehäuschen (geschlossen) und Unterstände gebaut werden, find ich das grundsätzlich richtig und gut!