Alle reden vom Wetter - die Bahn auch

Wegen des Orkans 'Kyrill' hat die Deutsche Bahn das Höchsttempo ihrer Züge eingeschränkt. Es gilt ein Tempolimit von 200 Stundenkilometern für Fernzüge, Nahverkehrszüge dürfen nur noch mit maximal 140 Stundenkilometer verkehren.
Wie textet die Bahn so schön:
Als spurgeführtes Verkehrsmittel ist die Bahn weniger anfälllig für wetterbedingte Einflüsse als andere Verkehrsmittel, dennoch kann es aufgrund der verringerten Geschwindigkeit und Sturmschäden zu längeren Fahrzeiten kommen.
Die aktuelle Verkehrslage für alle Bahnhöfe kann minutengenau auf der Webseite
home.arcor.de/e.lauterbach/auskunft/an-ab_s.html abgerufen werden.
Einfach den gewünschten Bahnhof eingeben und schon erhält man eine Übersicht über alle Verspätungen.
Zur Zeit kommt es vor allem in der Südpfalz zu massiven Behinderungen. Aber auch zwischen Solingen und Wuppertal ist der Zugverkehr eingestellt.
Im Norden ist ein Intercity auf der Fahrt von Hamburg nach Westerland gegen einen auf den Gleisen liegenden Baumstamm gefahren. Es gab nach Angaben der Flensburger Bundespolizei keine Verletzten, sondern lediglich Sachschäden am Zug. Die Strecke war zwischen 14 und 15 Uhr gesperrt.
