Wut über Preiserhöhung wächst

Die Wut über die fast sechsprozentige Preiserhöhung bei der Deutschen Bahn wächst. Nach den Verbraucher- und Fahrgastverbänden (Bahn macht sich fürden Börsengang hübsch) kritisieren jetzt auch Politiker die Bahn hart. Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) sagte: "Wir können die Preiserhöhung nicht akzeptieren und werden alle Möglichkeiten nutzen, das zu verhindern."

Fördermittel nicht vollständig abgerufen

Hinzu kommen Vorwürfe, dass die Bahn Investionsmittel des Bundes nicht abgerufen habe. Von 776 Millionen Euro aus den Maut-Einnahmen habe die Bahn bislang nur etwa zehn Prozent abgerufen berichtete die Bild-Zeitung. Diesen Aussagen widersprach die Bahn:

Erfahrungsgemäß ruft die Bahn in der zweiten Hälfte des Jahres – insbesondere in den beiden letzten Monaten – überproportional viele Bundesmittel ab. Dies liegt daran, dass in diesen Monaten am meisten gebaut wird und die Firmen ihre Rechnungen oftmals erst sehr spät im Jahr einreichen. Daher seien Mutmaßungen zum jetzigen Zeitpunkt über den Abruf von Bundeshaushaltsmitteln abwegig. (Quelle: db.de)

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