Pünktlichkeitsquote sinkt auf Rekordtief

Presseberichte in 'Focus' und 'Bild am Sonntag' bestätigen eigene Erfahrungen: internen Berichten der Bahn zufolge erreicht nur noch zwei von drei Fernreisezügen sein Ziel pünktlich, das heisst mit weniger als fünf Minuten Verspätung. Auf der Verbindung Köln-Hamburg beträgt die durchschnittlche Verspätung mittlerweile 15 Minuten.

Besser als der Fernverkehr schneidet der Nahverkehr ab, hier erreichen immerhin 90 Prozent aller Züge ihr Ziel. Ein Rekordminus gibt es im Güterverkehr, dort sind nur noch knapp 60 Prozent der Züge pünktlich.

3 Responses to “Pünktlichkeitsquote sinkt auf Rekordtief”

  1. Klaus Says:

    Das kann ich bloß bestätigen, ich zähle schon gar nicht mehr die Tage mit Verspätungen, ich zähle nur noch pünktliche Tage, da reichen meine fünf Finger aus. Ich fahre jeden Tag von Bochum nach Köln ins Büro. Die Zuüge sind grauenhaft voll, häufig schmutzig und fast immer zu spät. Eigentlich sinds jeden Tag fast 10 Minuten, wenn man das hochrechnet wird einem schlecht, 20 Minuten pro Tag = 100 Minuten pro Woche = 400 = 6 Stunden und 40 Minuten pro Monat, die ich in der Bahn verliere. Aber das Auto ist auf der Strecke ganz sicher keine Alternative.

  2. Michael E. Says:

    Verschwiegen wird dabei, dass im Fernverkehr die Züge häufiger aufeinander warten und ein RE-Bummler fast nie auf Anschlußreisende in eimem verspäteten ICE wartet. Das ist jedenfalls meine Erfahrung die ich in den letzten Monaten gemacht habe. Für mich hatte dies oft die Konsequenz, dass aus einer 10min ICE-Verspätung oft eine Gesamtverspätung von 1 - 2 Stunden wurde.

  3. werner Says:

    Genau, wer wie ich mit dem IC von Osnabrück nach Lübeck fährt hat des öfteren die Gelegenheit die 'schöne' Wandelhandel im Hamburger Hauptbahnhof zu erkunden. Besonders gemein, man steigt aus und hört drei Gleise die Diesellok nach Lübeck richtig Gas geben …

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