Online-Ticket gestartet
Seit heute können Bahnkunden ihre Tickets auch per Mobiltelefon kaufen. Dazu notwendig ist ein modernes MMS-fähiges Gerät, auf das die Kunden nach der Bestellung einen 2D-Barcode geschickt bekommen. Der Barcode wird im Zug von den neuen Kartenlesegeräten der Zugbegleiter wie bei einem bislang üblichen Online-Ticket überprüft.
Teures Vergnügen
Die schöne neue Online-Welt der Bahn ist für den Kunden allerdings mit einer gewissen Vorsicht zu genießen, sollte die MMS ihren Empfänger nicht erreichen, oder das Handy keinen Strom mehr haben, wird es für den Passagier teuer. In diesem Fall muss eine Karte im Zug nachgelöst werden, das kostet die üblichen Nachlösegebühren. Das ursprüngliche Ticket kann gegen eine Storno-Gebühr von 15 Euro innerhalb eines Jahres umgetauscht werden.
Wer nicht genügend Bargeld oder keine Kreditkarte dabei hat kommt günstiger davon. Zwar wird in diesem Fall eine Fahrpreisnacherhebung in der doppelten Höhe der Fahrkarte fällig, diese muss aber nach Nachweis der Handy-Buchung innerhalb von 14 Tagen nicht bezahlt, lediglich eine Gebühr in der Höhe von sieben Euro wird nacherhoben.
Auch die Sitzplatzreservierung ist per Mobiltelefon teuer, sie kostet genau wie am Schalter und Automat drei Euro, billiger wird es nur bei einer klassischen Online-Buchung, die (sofern Onlinezugang und Drucker vorhanden sind) bis zehn Minuten vor Abfahrt des Zuges möglich ist und bei der lediglich 1,50 Euro fällig werden.

September 10th, 2007 at 19:32:03
[…] Über das Scenario kann ich leider noch nicht mehr berichten. Interessant sind aber die Überlegungen, was eigentlich passiert, wenn der Akku des Mobiles leer ist, bevor man sein Ticket dem Zugpersonal […]