Fahrpreise bleiben vorerst stabil
Auf der Halbjahres-Bilanz Pressekonferenz verkündete Bahnchef Mehdorn, dass trotz guter Gewinne der Bahn im ersten Halbjahr höhere Preise nicht ausgeschlossen werden könnten. Mehdorn sagte in Frankfurt am Main, noch sei keine Entscheidung gefallen, wenn die Energiepreise aber weiter stiegen, müssten auch die Fahrpreise angehoben werden. Nach Angaben von Finanzvorstand Diethelm Sack stiegen die Energiekosten der Bahn im ersten Halbjahr um 20 Prozent auf rund eine Milliarde Euro. Erst im Dezember 2005 erhöhten sich die Ticketpreise für die 2. Klasse um 2,9 Prozent und die der 1. Klasse um gut 4,2 Prozent.
Die Deutsche Bahn AG hatte im ersten Halbjahr deutliche Steigerungen von Gewinn und Umsatz verbucht. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen lag bei 936 Millionen Euro, 2005 waren es noch 480 Millionen weniger. Mehdorn nannte als Gründe unter anderem die Fußball-Weltmeisterschaft und die anziehende Konjunktur.
Auch der Frachtverkehr im Plus
Die niedrigen Wasserstände von Elbe und Rhein trugen zu einem deutlichen Plus im Frachtgeschäft von Railion bei, das ein Jahr früher als vorgesehen schwarze Zahlen schreibt.
