Bambus-Eisenbahn in Kambodscha

Unter dem Titel Cambodians ride 'bamboo railway' berichtet die BBC über eine Eisenbahn-Selbsthilfe in Kambodscha. Weil die offiziellen Züge in der Nähe der Stadt Battambang so selten und unzuverlässig fahren, haben die Anwohner eine Art Schienenbus gebaut. Der von Einheimischen 'noris' oder 'lorries' genannte Zug ist bei ausländischen Besuchern unter dem Namen 'Bambus-Zug' bekannt. Das niedrige Gefährt auf zwei Achsen wird von einem Motor angetrieben und erreicht Geschwindigkeiten bis zu 40 Stundenkilometern. Mehrere Passagiere und Gepäck finden auf dem Wagen Platz.

Jahre des Bürgerkrieges und Sabotageaktionen durch die Roten Khmer haben bei der staatliche Eisenbahn in Kambodscha deutliche Spuren hinterlassen. Gegenüber der BBC kündigte deren Chef Sokhom Pheakavanmony eine schnelle Verbesserung des Service an. Mit Hilfe von Krediten der Asian Development Bank soll der Schienverkehr ab 2010 wieder ungehindert durch Kambodscha rollen.

Also noch Zeit genug, beim nächsten Besuch in Kambodscha eine Fahrt zu riskieren.

One Response to “Bambus-Eisenbahn in Kambodscha”

  1. Bahnblog » Blog Archive » Bambus-Eisenbahn in Kambodscha Says:

    […] mehr als einem Jahr berichtete das Bahnblog über die Bambus-Eisenbahnen in Kambodscha. Mittlerweile hat es das Thema von der BBC bis in die deutschen Medien geschafft. Der Tagesspiegel […]

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